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Neue Skulptur schmückt Ottoschen Garten


Die Skulpturensammlung der Stadt Herrenberg erhält Zuwachs: Demnächst schmückt das Kunstwerk „Maske“ des Künstlers Guillermo de Lucca Villacis den Ottoschen Garten in der Innenstadt. Die AKB-Stiftung hat der Stadt die Skulptur als Schenkung überlassen. Aufstellung und Einweihung des Kunstwerks sind am Mittwoch, 21. Juli, ab 10 Uhr.

Für die 1,50 Meter hohe, 50 Zentimeter breite und lange sowie knapp eine Tonne schwere Skulptur wurde bereits im Ottoschen Garten an der Ecke zur Albert-Schweitzer-Schule ein Fundament gelegt, sodass am 21. Juli die Aufstellung und Einweihung erfolgen können. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

„Aufgrund ihrer hohen künstlerischen Qualität ergänzt die „Maske“ die Skulpturensammlung der Stadt Herrenberg aus kunsthistorischer und sammlungskonzeptioneller Sicht auf ideale Weise“, sagt Elena Hocke, stellvertretende Leiterin der Volkshochschule Herrenberg. Die städtische Kunstsammlung umfasst rund 1.000 Werke der Gattungen Malerei, Skulptur und Grafik international, national und regional bekannter Künstlerinnen und Künstler. Die Werke wurden erworben, gestiftet, geschenkt, vererbt oder leihweise überlassen. Zuletzt erfuhr die städtische Kunstsammlung einen Zugewinn durch die Anlage des Jerg Ratgeb Skulpturenpfads quer durch die Stadt.

Die Schenkung der Skulptur „Maske“ stammt von der AKB-Stiftung der Familie Annemarie und Karl Büchting aus Einbeck. Der Wert des Kunstwerkes beträgt 12.000 Euro. Der Gemeinderat der Stadt Herrenberg hat der Annahme der Schenkung in seiner Sitzung vom 6. Juli zugestimmt.

Über die Skulptur

In seiner Skulptur „Maske“ gelingt es Guillermo De Lucca Villacis, Gegenständlichkeit und Abstraktion miteinander zu verbinden, indem er einen Elefantenkopf und einen Schild eines Kriegers von zwei Seiten darstellt. Guillermo de Lucca Villacis hat die Skulptur frei aus dem Stein entwickelt. Er vereint in ihr die wesentlichen Merkmale seiner Kunstphilosophie und Formensprache: So zeigt sich in der Skulptur sein Interesse an afrikanischer und ozeanischer Kunst. Das gezielte Einsetzen von Kontrasten – von gesägten, gespitzten, mattierten oder polierten Oberflächen – verstärkt den kraftvollen wie ausbalancierten Ausdruck der Skulptur.

Über den Künstler

Guillermo De Lucca Villacis, 1957 in Guayaquil, Ecuador, geboren, studierte Bildhauerei und Grafik in seiner Geburtsstadt und Rom. 1985 begann er als freischaffender Künstler in Rom zu arbeiten; 1992 zog er nach Deutschland. Heute lebt und arbeitet Guillermo De Lucca Villacis in Hildrizhausen. Durch seine Ausstellungstätigkeit ist er gerade im Raum Stuttgart bekannt und viel beachtet. So beteiligte sich Guillermo De Lucca Villacis am Projekt „EigenArt – Kunst und Natur am Venusberg“, einem Skulpturenpark in Aidlingen, und an der Freiluftgalerie SCULPTOURA zwischen Waldenbuch und Weil der Stadt. Guillermo De Lucca Villacis wurde mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. http://www.de-lucca-v.de