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„Moria“ dokumentiert Zustände in Flüchtlingslagern


Die Ausstellung „Moria“ mit Fotografien von Alea Horst war Anfang Juli bereits in der Spitalkirche in Herrenberg zu sehen. Nun gibt es eine weitere Gelegenheit, sich ein Bild vom Leben, insbesondere der Kinder, in den Flüchtlingslagern auf Lesbos zu machen. Vom 3. bis 20. August ist die Ausstellung in der Stadtbibliothek Herrenberg zu sehen. Ergänzt wird sie durch einen Büchertisch zum Thema Flucht.

Alea Horst, Fotografin und Aktivistin, fotografiert regelmäßig in Krisenregionen. Sie war schon mehrfach auf Lesbos, um Hilfe für geflüchtete Menschen zu leisten, aber auch, um die Zustände in den Lagern fotografisch zu dokumentieren. Mit ihrer Arbeit gibt sie den Menschen in den Flüchtlingslagern Europas eine Stimme und hofft, andere dazu zu bewegen, sich für diejenigen zu engagieren, die sich selbst nicht helfen können.

Die Bilder vom Leben im Flüchtlingslager zeigen, wie die Menschen, selbst unter widrigen Umständen, ihre Würde nicht verlieren. Gezeigt wird aber auch die verzweifelte Perspektivlosigkeit, unter der gerade viele Kinder und junge Menschen leiden. Besonders bewegend sind die Texte, Stimmen von Kindern und Jugendlichen, die vom trostlosen und oft brutalen Leben in den Flüchtlingslagern, von erlittenem Leid auf der Flucht und von der Hoffnung erzählen, dem Lager zu entkommen und an einem sicheren Ort zu leben.

Kooperation

Die Ausstellung wird präsentiert von der Lokalgruppe Kreis Böblingen der Seebrücke (www.seebruecke.org) in Kooperation mit der evangelischen Erwachsenenbildung, dem Bündnis Herrenberg bleibt bunt, dem Verein Flüchtlinge und wir und dem Jugendhaus.


Moria – Foto-Ausstellung von Alea Horst

  • 3. bis 20. August
  • Stadtbibliothek, zweiter und dritter Stock
  • Öffnungszeiten: Dienstag 10 bis 18 Uhr, Mittwoch 13 bis 18 Uhr, Donnerstag 10 bis 19 Uhr Freitag 13 bis 18, Samstag 10 bis 13 Uhr
  • Eintritt frei