Nachricht

Größere Freiheiten für Geimpfte und Genesene


Seit Montag, 16. August, gilt eine neue Corona-Verordnung in Baden-Württemberg. Wer vollständig geimpft oder genesen ist, genießt in Baden-Württemberg nun unabhängig von lokalen oder regionalen Corona-Inzidenzen in vielen Bereichen wieder größere Freiheiten. Ungeimpfte und Nicht-Genesene müssen dagegen häufiger als bisher negative Coronatests vorweisen. Ebenso entfallen in Baden-Württemberg die vier Inzidenzstufen.

Für geimpfte und genesene Personen sind die Beschränkungen in ganz Baden-Württemberg weitgehend aufgeboben. Auch die Kontaktbeschränkungen entfallen. Im Innenbereich gilt ab sofort jedoch unabhängig von der Inzidenz in vielen Bereichen die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet). Antigen-Schnelltests dürfen maximal 24 Stunden alt sein und sind noch bis 11. Oktober kostenlos. In bestimmten Bereichen, wie in Clubs und Diskotheken, ist ein negativer PCR-Test erforderlich – ebenfalls unabhängig von der Corona-Inzidenz.

Erhalten bleibt für alle jedoch weiter die Maskenpflicht in ihrer jetzigen Form: In geschlossenen Räumen – mit Ausnahme des privaten Bereichs – und im Freien, wenn der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht dauerhaft eingehalten werden kann. Kinder bis einschließlich fünf Jahre sind weiterhin von der Maskenpflicht befreit. Auch die Abstands- und Hygieneregelungen bleiben bestehen.

Für städtische Einrichtungen in Herrenberg und städtische Angebote bedeutet die neue 3G-Regel konkret:

Stadtführungen

Wer an einer der Stadtführungen teilnehmen möchte, muss ab sofort einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweisen vorweisen. Dieser muss zu Beginn der Führung der jeweiligen Stadtführerin oder dem Stadtführer vorgelegt werden.


Wohnmobilstellplatz

Für den Herrenberger Wohnmobilstellplatz im Längenholz gilt ab sofort die 3G-Regel: Für Ungeimpfte und Nicht-Genesene ist ein Test bei Anreise und dann alle drei Tage während des Aufenthalts erforderlich. Testergebnisse, Impf- und Genesenennachweis müssen der Stadtverwaltung bei Anreise per E-Mail an ktm@herrenberg.de zugesandt werden.


Freibad & Hallenbad

Die 3G-Regel gilt auch bei Sport im Innenbereich, etwa in Fitness-Studios, Sporthallen und Schwimmbädern. Demnach müssen auch Besucherinnen und Besucher des Herrenberger Hallenbads geimpft, getestet oder genesen sein und den Nachweis vor Betreten des Bades vorweisen. Für das Freibad gilt wie bisher: Badegäste buchen ihre Tickets für ein Zeitfenster von jeweils drei Stunden vorab im Internet. Die maximale Besucherzahl liegt weiterhin bei 600 Personen, sodass der vorgeschriebene Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Im Eingangs-, Sanitär- und Umkleidebereich und den Wegen dorthin gilt für alle Badegäste, bis auf Kinder unter 6 Jahren, die medizinische Maskenpflicht.


Volkshochschule

Auch für alle Kurse der Volkshochschule im Innenbereich gilt die 3G-Regel. Für Kurse im Außenbereich gelten Abstandsregel und – wenn ein Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann – Maskenpflicht. Im Außenbereich gilt die 3G-Regel nicht.


Stadtbibliothek

Besucherinnen und Besucher der Stadtbibliothek müssen ab sofort getestet, geimpft oder genesen sein. Kinder bis einschließlich fünf Jahre sind von der Testpflicht ausgenommen. Der Nachweis für Schülerinnen und Schüler erfolgt über den Schüler- oder Kinderausweis. Wer lediglich Medien abholt oder zurückgibt braucht keinen 3G-Nachweis.

Die Hygiene- und Abstandsregeln gelten weiterhin, das Tragen einer Maske ist obligatorisch (hiervon befreit sind Kinder unter sechs Jahren), die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher müssen erfasst werden.

In den Sommerferien gelten die regulären Öffnungszeiten. Diese sind: dienstags 10 bis 18 Uhr, mittwochs 13 bis 18 Uhr, donnerstags 10 bis 19 Uhr, freitags 13 bis 18 Uhr, samstags 10 bis 13 Uhr. Vom 23. bis 28. August ist die Stabi geschlossen.


Musikschule

Die Musikschule in Herrenberg ist in den Sommerferien geschlossen. Die Verwaltung ist ab 6. September wieder zu erreichen. Informationen zu den neuen Corona-Regeln in der Musikschule folgen.


Galerie der Stadt

Für die städtische Galerie gilt nun der 3G-Nachweis. Wie bisher müssen Termine für den Besuch nicht vorab vereinbart werden. Eine Kontaktdatenerfassung ist ebenfalls nicht mehr erforderlich; die Begrenzung der Personenzahl entfällt. Hygiene- und Abstandsregeln sind weiterhin zu beachten.

Noch bis 27. August ist die Ausstellung mit dem Titel „Ich hab‘s gewagt...!“ mit Arbeiten der Künstlerin Irene Ziegler-Selle zu sehen; von 2. September bis 29. Oktober folgt die Ausstellung „Zeit des matten Lichts“ mit Arbeiten von Monika Müller-Schauenburg.

Die Galerie der Stadt, Marktplatz 1, hat wie folgt geöffnet: Montag und Mittwoch 8.30 bis 16 Uhr, Dienstag 8.30 bis 17 Uhr, Donnerstag 8.30 bis 18.30 Uhr, Freitag 8.30 bis 12 Uhr, Samstag 9.30 bis 12 Uhr, Sonn- und Feiertage geschlossen.


Stadtarchiv

Die Benutzung des Stadtarchivs und der Besuch der Ausstellung zu Julius Krayl ist nach Terminvereinbarung ebenfalls nur mit einem negativen Corona-Schnelltest, einem Genesenen- oder Geimpften-Nachweis möglich. Gäste werden gebeten, sich mindestens zwei Tage vor dem gewünschten Besuch eine schriftliche Anfrage an archiv@herrenberg.de zu senden. Sie werden gebeten, Benutzungsvorhaben, den Wunschtermin und Kontaktdaten anzugeben. Die Mitarbeitenden des Stadtarchivs melden sich dann in Kürze zurück.


Klosterhof

Auch für den Zutritt zum Klosterhof gilt ab heute die 3G-Regel. Verantwortlich für die Überprüfung des jeweiligen Nachweises ist die verantwortliche Person der Veranstaltung. Die Personenbegrenzung in den einzelnen Räumen bleibt weiterhin bestehen. Diese variiert je nach Raumgröße.

Trauungen

Zugelassen zu standesamtlichen Trauungen sind 25 Personen – 22 Gäste, Brautpaar und Standesbeamtin/Standesbeamter. Es gilt Maskenpflicht. Sektempfänge sind erlaubt.


Wer ist von Testpflicht ausgenommen?

Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder bis einschließlich fünf Jahre, Kindergartenkinder und Kinder, die noch nicht eingeschult sind, sowie Schülerinnen und Schüler der Grund- und weiterführenden Schulen, Schülerinnen und Schüler an Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) sowie an Berufsschulen.