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Corona-Tests für Kitas werden ausgetauscht


In Herrenberger Kindertageseinrichtungen können Eltern seit Montag, 13. September, zweimal wöchentlich Schnelltests erhalten, mit denen sie ihre Kinder auch zuhause testen können. Dabei wurden Schnelltests ausgegeben, die erst für die Anwendung ab 7 Jahren vorgesehen sind. Deshalb werden nun andere Tests besorgt. Durch die Verzögerung verlängert sich die Testphase um eine Woche.

Seit dem 13. September verteilen die Herrenberger Kitas auf Wunsch zweimal wöchentlich Schnelltests an Eltern, die ihre Kinder gerne zuhause testen möchten. Dabei wurden versehentlich Nasal-Tests ausgegeben, die sich laut Beschreibung nicht für die Anwendung von Kleinkindern, sondern erst für Personen ab 7 Jahren eignen. Die Stadtverwaltung bittet um Entschuldigung und gibt nach eingehender Prüfung Entwarnung: Die ausgegebenen Tests stellen keine Gesundheitsgefahr dar.

Das Fabrikat des eingesetzten Schnelltests wurde vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte und dem Paul-Ehrlich-Institut geprüft und zugelassen. Eine Anwendungsbeschränkung bei einer bestimmten Altersgruppe konnte den Informationen der Institute nicht entnommen werden. Aus diesem Grund wurde dieser Test irrtümlich für das Testangebot in den Kindertageseinrichtungen beschafft.

Bestellung neuer Schnelltests

Die Stadtverwaltung hat nun eine neue Bestellung von Corona-Schnelltests eines anderen Fabrikats veranlasst, das auch für Kleinkinder geeignet ist. Die bisher ausgegebenen Tests können in der jeweiligen Kindertageseinrichtung zurückgegeben werden. Sobald die neuen Tests eingetroffen sind, werden diese von den Einrichtungen an die Eltern ausgegeben, die das Testangebot für ihr Kind in Anspruch nehmen möchten. Der Zeitraum des Testangebots, der ursprünglich ab dem 13. September für drei Wochen angesetzt war, wird entsprechend um eine Woche verlängert.