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Neue Patinnen und Paten gesucht


Schulabsolventen haben oft Schwierigkeiten, ihren Platz in der heutigen Berufswelt zu finden. Die Corona-Pandemie hat die Berufsfindung der Jugendlichen nochmals deutlich erschwert. Genau hier setzt das Herrenberger Projekt „Patenschaft Schule-Beruf“ unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Thomas Sprißler an. Ehrenamtliche Patinnen und Paten unterstützen Jugendliche bei der Berufsorientierung, um die Zahl der Jugendlichen ohne Ausbildung zu verringern.

Aktuell wünschen sich zehn Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Herrenberger Schulen eine Patenschaft. Wer sich bei Patenschaft Schule-Beruf ehrenamtlich engagieren möchte, hat jetzt die Möglichkeit, eine Patenschaft zu übernehmen. Als Schirmherr ruft OB Sprißler dazu auf, das Projekt zu unterstützen: „Es ist eine tolle Möglichkeit, sich gesellschaftlich einzubringen und Erfahrungen aus dem eigenen Berufsleben an die jüngere Generation weiterzugeben.“ Seit 2006 wurden 281 Patenschaften geschlossen – „Das zeigt“, so der OB weiter „wie gut das Angebot angenommen wird und wie sehr ehrenamtliche Patinnen und Paten gebraucht werden.“ Mit Blick auf die aktuelle Situation betont er: „Eine Patenschaft hilft auch, die Auswirkungen der Corona-Pandemie für die Schülerinnen und Schüler etwas aufzufangen.“ Denn: Patinnen und Paten konnten ihre Jugendlichen auch während der Kontaktbeschränkungen unterstützen.

Bei einer Patenschaft geht es darum, Jugendliche bei der Berufsfindung zu unterstützen, etwa bei der Ausbildungsplatzsuche, bei Bewerbungen oder bei der Wahl einer weiterführenden Schule. Der zeitliche Aufwand liegt bei zirka zwei Stunden pro Woche oder je nach Bedarf, wobei die Termine individuell mit den Jugendlichen abgesprochen werden. Patenschaften erfolgen in Eins-zu-Eins-Betreuung. Fachlich begleitet werden die Patinnen und Paten durch die Koordinationsstelle des Projekts und die Schulsozialarbeit.

Über das Projekt

Patenschaft Schule-Beruf ist ein Projekt in der Trägerschaft des Stadtseniorenrats Herrenberg in Kooperation mit dem Stadtjugendring Herrenberg und der Mobilen Jugendarbeit des Vereins für Jugendhilfe. Seit Beginn des Projekts im Jahre 2006 wurden 281 Patenschaften geschlossen. Das Projekt wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Förderpreis der Region Stuttgart in der Kategorie „Bildung und Soziales“. Die Stadt Herrenberg unterstützt die Koordinationsstelle des Projekts finanziell.

Kontakt Koordinationsstelle

Wer Fragen oder Interesse an einer Patenschaft hat, kann sich bei Projektkoordinatorin Oda Kauffer melden: Telefon 07032 956386, E-Mail: patenschaft@sjr-hbg.de.