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Quartiersarbeit in der Kernstadt geht in die finale Runde


Bei den Stadtviertelgesprächen in der Kernstadt mit Quartiersmanagerin Ines Böttcher haben Nachbarinnen und Nachbarn die Möglichkeit, sich besser kennenzulernen und auzutauschen. Dabei sollen auch Ideen diskutiert werden, wie Bewohnerinnen und Bewohner ihr Stadtviertel mitgestalten können. Den Abschluss der insgesamt sechs Veranstaltungen bildet das Stadtviertelgespräch in der Umgebung Alzental/Marienstraße am Freitag, 8. Juli, ab 18 Uhr.

Nachdem das Altstadt-Modellprojekt „Quartier 2020 – Gemeinsam. Gestalten.“ erfolgreich abgeschlossen worden war, organisierte das Team Beteiligung und Engagement für die Quartiersarbeit in der Herrenberger Kernstadt insgesamt sechs Stadtviertelgespräche. „Das gegenseitige Kennenlernen der Anwohnerinnen und Anwohner sowie der Institutionen, Vereine und Gruppen, die bereits aktiv sind, ist für erfolgreiche Quartiersarbeit ein wichtiger Schritt“, erklärt Quartiersmanagerin Ines Böttcher. Nun geht die sechsteilige Veranstaltungsreihe mit dem Stadtviertelgespräch in der Umgebung Alzental/Marienstraße in die finale Runde.

Finales Stadtviertelgespräch

Das letzte Stadtviertelgespräch findet für Bewohnerinnen und Bewohner der Umgebung Alzental/Marienstraße am Freitag, 8. Juli, von 18 bis 20 Uhr im Ottoschen Garten statt, oder bei Regen direkt nebenan, im Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde, Erhardtstraße 4 in Herrenberg. Die Einladungen an alle Haushalte in diesem Stadtviertel werden bis zum 27. Juni verteilt. Geplant ist ein abwechslungsreiches Programm zum Kennenlernen mit Musik und Gesang sowie Kaltgetränken und Fingerfood. Bewohnerinnen und Bewohner können in entspannter Atmosphäre sowohl untereinander ins Gespräch kommen, als auch mit den Vertreterinnen und Vertretern der Vereine und der Stadtverwaltung. Dabei erhalten die Teilnehmenden Informationen über Angebote in ihrem Stadtviertel, beispielsweise aber auch über aktuelle Planungen zum Krankenhausareal oder zum Seniorenwohnen. Sie sind darüber hinaus eingeladen, auch eigene Ideen und Anregungen mitzubringen. Auch eine Pflanzentausch-Börse ist geplant, bei der Interessierte eine Pflanze mitbringen, die sie auf Wunsch gegen eine andere tauschen können.

Neben der Evangelischen Kirchengemeinde Herrenberg sind auch die Vereine Flüchtlinge und WIR e.V., FORTIS e.V., Lebenshilfe e.V., der Stadtseniorenrat sowie die Volkshochschule, die Stadtbibliothek und Stadtplanerinnen dabei. Ines Böttcher und Annette Kialunda vom Team Beteiligung und Engagement moderieren die Veranstaltung. Mögliche Projektideen unterstützen sie mit Beratung zur Umsetzung, Kontakten oder einer möglichen Finanzierung.

Land fördert Quartiersarbeit

Für die Quartiersarbeit in der Herrenberger Kernstadt erhält die Stadt eine finanzielle Förderung in Höhe von 85.000 Euro über das Förderprogramm Quartiersimpulse des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg. Eine externe Beraterin begleitet das Projekt in Herrenberg und weiteren Kommunen.

Ausblick

Zum Ende des Projektes, im Herbst 2022, ist eine gemeinsame Abschlussveranstaltung geplant. Dazu werden Bewohnerinnen und Bewohner der Kernstadt, die Mitglieder des Gemeinderates sowie Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung eingeladen. Ideen und Bedarfe, die bei den Stadtviertelgesprächen vorgetragen wurden, sowie die in der Nachbarschaft entstandenen Projekte werden vorgestellt. Zudem fließen Erkenntnisse aus dem Projekt in die strategische Weiterentwicklung des Quartiersmanagements in Herrenberg ein.

www.herrenberg.de/quartiersarbeit

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