Dienstleistung

Winterdienst

Das Amt für Technik, Umwelt, Grün ist bei Eis, Schnee und Glätte für die Verkehrssicherheit der Straßen in der Kernstadt und in den Stadtteilen verantwortlich. Darüber hinaus räumen und streuen die Mitarbeiter des Winterdienstes die öffentlichen Plätze, Fußgängerüberwege, Bushaltestellen und die zu den Schulen führenden Radwege im gesamten Stadtgebiet.

In Rücksprache und Abstimmung mit der Straßenmeisterei Herrenberg übernimmt das Amt innerorts auch den Räumdienst der Bundes- und Landesstraßen auf städtischer Gemarkung.

Die Räumung der Gehwege ist nach der gültigen Räum- und Streupflichtverordnung der Stadt Herrenberg jedoch Aufgabe und Pflicht der Anwohner.
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Zugehörigkeit zu
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Verfahrensablauf
Das Amt für Technik, Umwelt, Grün bekommt von einem speziellen Straßen-Wetterdienst täglich per Mail eine Vorhersage. Zusätzlich übermitteln Sensoren Daten zur Straßenbeschaffenheit und zum Salzgehalt.
Von November bis Anfang April gibt es einen vorher vereinbarten Einsatzplan. Für die Monate Dezember, Januar und Februar gilt darüber hinaus eine feste Rufbereitschaft. Diese wird, je nach Wetterlage, auch auf die anderen Monate ausgedehnt. Bei Bedarf und nach einer täglichen Kontrolle der Straßen - die morgens um 3.30 Uhr erfolgt - alarmiert der zuständige Mitarbeiter seine Kollegen.

Für die Routenplanung werden alle Straßen, Wege und Plätze klassifiziert.
Prioritätsstufe 1: Verkehrswichtig und gefährlich.
Das Räumen und Streuen ist eine gesetzlich vorgeschriebene Pflichtaufgabe.
Prioritätsstufe 2: Verkehrswichtig oder gefährlich.
Für das Räumen und Streuen gibt es keine gesetzliche Verpflichtung. Es ist eine freiwillige Leistung, die ausgeführt wird, sofern noch Zeit bleibt.

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Kosten/Leistung
Zahlen, Daten und Fakten zum Winterdienst des Amtes für Technik, Umwelt, Grün:
  • 35 Mitarbeiter
  • 80 Kilometer Straßen
  • Rad- und Fußgängerüberwege
  • Bushaltestellen und Treppen
  • Unter- und Überführungen
  •  4 große Streufahrzeuge, die mit Streusalz und Feuchtsalz beladen sind. Ausgebracht wird eine Mischung von 70 Prozent Streusalz und 30 Prozent Feuchtsalz.
  •   4 kleine Streufahrzeuge
  •   5 Kleintransporter
  • 10 Schneeschippen
  • Fremdunternehmen zur Unterstützung
  • 240 Tonnen Streusalz im Silo auf dem Hof
  •   25 Tonnen Streusalz als Sackware auf dem Hof
  • 350 Tonnen Streusalz im Außenlager

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Sonstiges

Beim Winterdienst kommt neueste Technik zum Einsatz



Die großen Streufahrzeuge verfügen über eine Streu-Automatik. Sensoren messen die Temperatur über der Fahrbahn und dosieren entsprechend die auszubringende Streumenge.
Die großen Streufahrzeuge sind zudem mit GPS ausgestattet, so dass Fahrstrecken und Räumzeitpunkte detailliert und lückenlos protokolliert werden.

Fahrbahnsensoren im Stadtgebiet ermitteln und übermitteln den genauen Fahrbahnzustand.
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Rechtsgrundlage
Der Winterdienst auf Straßen wird nach § 41 Straßengesetz Baden-Württemberg geregelt.
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Satzung & Dienstvereinbarung