Fördermittel

Für Bauvorhaben, die dazu beitragen das denkmalgeschützte Ensemble der Herrenberger Altstadt zu erhalten oder städtebauliche Missstände zu verbessern, gibt es finanzielle Unterstützung. Für die beiden kommunalen Förderprogramme steht im jährlichen Haushaltsplan der Stadt Herrenberg ein begrenztes Budget zur Verfügung. Die Auszahlung kann nur erfolgen, wenn Haushaltsmittel verfügbar sind.
Seit Januar 2007 gibt es bei der Stadt Herrenberg die Möglichkeit kommunale Zuschüsse zur Förderung stadtbilderhaltender und stadtgestalterischer Maßnahmen zu erhalten. Die Richtlinie findet Anwendung auf Gebäude und Nebenanlagen die entweder denkmalgeschützt sind (Kulturdenkmale), die innerhalb der Gesamtanlage Altstadt Herrenberg liegen oder auch auf Maßnahmen an Ortsbild prägenden Gebäuden zur Förderung und Erhaltung der Stadtgestaltung. Die gesamte Verfahrensabwicklung von der Prüfung und Beratung bis zur Zuschussentscheidung und Auszahlung wird vom Servicebüro Bauen wahrgenommen.

Von der kommunalen Förderung sind insbesondere Anträge für Fachwerksanierungen und -freilegungen, Anträge zum Austausch oder zur Sanierung von Fenstern und Fensterläden sowie restauratorische Gutachten umfasst.

Für die entstandenen Kosten am Gebäude zur Erhaltung des Stadtbildes werden maximal 50 Prozent der nachgewiesenen Kosten als Zuschuss gewährt. Für ein einzelnes Objekt wird ein Zuschuss von höchstens 20.000 Euro gewährt.


Richtlinie (PDF)
Seit Januar 2013 fördert die Stadt Herrenberg Maßnahmen zum Abbruch von Gebäuden und zur Freilegung von Grundstücken. Hiermit wird das zentrale Ziel verfolgt, die Innenstadtentwicklung zu fördern und das Ortsbild durch die Behebung von städtebaulichen Missständen erheblich zu verbessern.

Pro Antrag kann ein maximaler Zuschuss von 20.000 Euro erfolgen, die Summe teilt sich auf in 50 prozent für den Abbruch, 25 Prozent für eine zeitnahe Wiederbebauung und weitere 25 Prozent für eine ortsbildgerechte Architektur. Der Betrag wird in zwei Raten ausbezahlt: die erste Rate  unmittelbar nach dem Abbruch, die zweite Rate folgt nach Fertigstellung des Rohbaus.

Richtlinie (PDF)