Gemeinderat 2014 bis 2019

Der Ge­mein­de­rat der Stadt Her­ren­berg der Wahlperiode 2014 bis 2019 wur­de am 25. Mai 2014 ge­wählt und hat sei­ne Ar­beit am 2. Ju­li 2014 auf­ge­nom­men. Er bestand aus Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Spri­ß­ler als Vor­sit­zen­dem und 32 eh­ren­amt­lich tä­ti­gen Stadt­rä­tin­nen und Stadt­rä­ten. Die Legislaturperiode des Gemeinderates 2014 bis 2019 ging mit der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 zu Ende. Die offizielle Verabschiedung war am 2. Juli 2019.

Gemeinderat 2014-2019 / Foto: Holom
Für die 32 Stadträtinnen und Stadträte der Legislaturperiode 2014 bis 2019 endete am 2. Juli 2019 die offizielle Amtszeit.

CDU

  • Horrer, Hermann (Fraktionsvorsitz)
  • Frank, Hermann (stellv. Vorsitz)
  • Haarer, Dieter (stellv. Vorsitz)
  • Epple, Ludwig
  • Hampel, Brigitte
  • Nüßle, Bernd (nachgerückt für Philipp Mößner)
  • Speer, Markus
  • Stickel, Albrecht


FDP

  • Wilhelm Bührer


Frauenliste

  • Schäfer-Weber, Eva (Fraktionsvorsitz)
  • Binder-Kirn, Brigitte (stellv. Vorsitz)
  • Rist-Nowak, Pauline (stellv. Vorsitz)

Freie Wähler

  • Deines, Thomas (Fraktionsvorsitz)
  • Gack, Achim (stellv. Vorsitz)
  • Dingel, Thomas
  • Graf-Götz, Wolfgang
  • Haarer, Hans-Jörg
  • Harmsen, Martina (nachgerückt für Harald Brenner)
  • Hüttenberger, Gabriele (nachgerückt für Eugen Schuker)
  • Kegreiß, Rainer
  • Keller, Andreas (nachgerückt für Roland Maier)
  • Schneider, Margit

GRÜNE

  • Gutbier, Jörn (Fraktionsvorsitz)
  • Feil, Andreas (stellv. Vorsitz)
  • Stötzer-Rapp, Annegret
  • Egenter, Silvia
  • Eklund, Jonathan (nachgerückt für Maya Wulz)

SPD

  • Philipsen, Bodo (Fraktionsvorsitz)
  • Holczer, Sarah (stellv. Vorsitz)
  • Achilles, Günter
  • Halanke, Stefan
  • Molls, Hubert
Gemeinderat 2014-2019_geehrte Gemeinderäte / Foto: Holom
Für langjähriges kommunalpolitisches Engagement wurden von OB Thomas Sprißler (Mitte) geehrt: Hinten (v.l.): Bodo Philipsen, Jörn Gutbier, Hermann Horrer, Thomas Deines, Rainer Kegreiß, Dieter Ulmer, Dieter Haarer, Albrecht Stickel, Ludwig Epple, Hans-Jörg Haarer. Vorne (v.l.): Eva Schäfer-Weber, Pauline Rist-Nowak, Markus Speer, Gerhard Kauffeldt, Margit Schneider, Annegret Stötzer-Rapp, Hubert Molls und Sarah Holczer.

18 langjährige Ratsmitglieder ausgezeichnet

OB Sprißler überreicht Ehrungen des Städte- und Gemeindetags


Zum Abschluss der Wahlperiode 2014 bis 2019 des Gemeinderates der Stadt Herrenberg hat Oberbürgermeister Thomas Sprißler 15 Gemeinderätinnen und Gemeinderäte sowie drei Ortsvorsteher für ihre langjährige und verdienstvolle ehrenamtliche Gremientätigkeit mit der Ehrennadel des Städtetags beziehungsweise der Stele des Gemeindetags Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Das Verdienstabzeichen des Städtetags in Gold mit Lorbeerkranz für 40 Jahre kommunalpolitisches Engagement bekam Dieter Haarer (CDU). Für 30-jährige Tätigkeit haben Hans-Jörg Haarer (Freie Wähler) und Bodo Philipsen (SPD) die Ehrennadel in Gold des Städtetags und die Ehrenstele des Gemeindetags erhalten. Mit der Ehrenstele des Gemeindetags für 25-jährige Tätigkeit wurden Hermann Horrer (CDU) und Ortsvorsteher Dieter Ulmer ausgezeichnet. Für 20-jähriges Engagement als Stadt- und Ortschaftsräte haben Eva Schäfer-Weber (Frauenliste), Margit Schneider (Freie Wähler) und Ortsvorsteher Markus Speer (CDU) die Ehrennadel in Silber des Städtetags und die Ehrenstele des Gemeindetags erhalten.

Die Stele des Gemeindetags für zehnjähriges Engagement im Gemeinde- oder Ortschaftsrat ging an Thomas Deines (Freie Wähler), Ludwig Epple (CDU), Jörn Gutbier (GRÜNE), Sarah Holczer (SPD), Ortsvorsteher Gerhard Kauffeldt (Gültsteiner Liste), Rainer Kegreiß (Freie Wähler), Hubert Molls (SPD), Pauline Rist-Nowak (Frauenliste), Albrecht Stickel (CDU) und Annegret Stötzer-Rapp (GRÜNE).

Hochachtung und Anerkennung

Im Namen der Stadt Herrenberg sprach OB Sprißler den Geehrten ein großes Dankeschön für ihren ganz besonderen Einsatz aus. „Für Sie alle gilt: Solches Engagement verdient Hochachtung und Anerkennung. Ohne Sie wäre Herrenberg nicht die Stadt, die sie heute ist.“ In seiner Rede dankte der OB allen, dass sie dieses Ehrenamt mit all seinen Belastungen und Anforderungen verantwortungsvoll und mit hohem persönlichem Einsatz ausgefüllt haben. „Danke auch für das gute Miteinander, das ich in den letzten Jahren mit Ihnen erleben durfte, und das vom gemeinsamen Ziel - des Voranbringens dieser Stadt - geprägt war.“


Gemeinderat 2014-2019_geehrte Gemeinderäte / Foto: Holom
Die höchste Auszeichnung bekam Dieter Haarer (2. v. r.) für 40 Jahre kommunalpolitisches Engagement. Hans-Jörg Haarer (2. v. l.) und Bodo Philipsen (links) wurden von OB Thomas Sprißler (rechts) für jeweils 30 Jahre ehrenamtliches Engagement in der Herrenberger Kommunalpolitik geehrt.
Es gilt das gesprochene Wort!

Sehr geehrte Damen und Herren,


als äußeres Zeichen der Anerkennung werden heute Gemeinderätinnen und Gemeinderäte sowie drei Ortsvorsteher für ihre langjährige und verdienstvolle ehrenamtliche Gremientätigkeit mit der Ehrennadel des Städtetags beziehungsweise der Stele des Gemeindetags Baden-Württemberg ausgezeichnet. Ich freue mich, dass ich heute Abend insgesamt 18 Ratsmitgliedern verschiedene Auszeichnungen überreichen darf:
  • Das Verdienstabzeichen des Städtetags in Gold mit Lorbeerkranz für 40 Jahre kommunalpolitisches Engagement bekommt Dieter Haarer.
  •  Für 30-jährige Tätigkeit erhalten Hans-Jörg Haarer und Bodo Philipsen die Ehrennadel in Gold des Städtetags und die Ehrenstele des Gemeindetags.
  • Mit der Ehrenstele des Gemeindetags für 25-jährige Tätigkeit werden Hermann Horrer und OV Dieter Ulmer ausgezeichnet.
  • Für 20-jähriges Engagement als Stadt- und Ortschaftsräte erhalten Eva Schäfer-Weber, Margit Schneider und OV Markus Speer die Ehrennadel in Silber des Städtetags und die Ehrenstele des Gemeindetags.
  •  Die Stele des Gemeindetags für zehnjähriges Engagement im Gemeinde- oder Ortschaftsrat geht an Thomas Deines, Ludwig Epple, Jörn Gutbier, Sarah Holczer, OV Gerhard Kauffeldt, Rainer Kegreiß, Hubert Molls, Pauline Rist-Nowak, Albrecht Stickel und Annegret Stötzer-Rapp.
Um sich zehn, 20, 30 oder gar 40 Jahre in der Kommunalpolitik zu engagieren, muss man viel Leidenschaft und Herzblut, aber auch Geduld und Langmut mitbringen. Dieses für unsere Demokratie so wichtige Engagement ist geprägt vom Studieren der Drucksachen, dem Austausch dazu untereinander, der Befragung der Bürgerschaft, der Bildung von Meinungen und natürlich der Teilnahme an zahllosen Sitzungen. Die Möglichkeit der Mitgestaltung des eigenen Umfelds ist eine wichtige Motivation dafür. Gleichzeitig gilt es gerade in der Kommunalpolitik auch Enttäuschungen über nicht durchgesetzte Ideen zu verkraften.

Dem allen haben Sie sich in unterschiedlicher Länge gestellt und dabei ein hohes Maß an Stehvermögen bewiesen. Sie haben viel erlebt, aktiv mitgestaltet, manchmal bestimmt auch mitgelitten, aber nie aufgegeben, sich für das Wohl unserer Stadt einzusetzen. Dabei haben Sie sehr viel Ihrer persönlichen Freizeit investiert – oft mussten dabei Familie, Freunde oder andere Hobby auf Sie warten.

Für Sie alle gilt: Solches Engagement verdient Hochachtung und Anerkennung. Ohne Sie wäre Herrenberg nicht die Stadt, die sie heute ist. Die Themen, die Sie in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten beraten, beschlossen und vorangebracht haben, sind so vielseitig wie das Leben in der kommunalen Gemeinschaft selbst und jeder Versuch einer Aufzählung an dieser Stelle wäre nur unvollständig.

Im Namen der Stadt Herrenberg ein großes Dankeschön für diesen Ihren jeweils ganz besonderen Einsatz!

Nun möchte ich gerne ein paar persönliche Worte an die einzelnen zu Ehrenden richten:


40 Jahre
Dieter Haarer


Lieber Herr Haarer,

Sie bekommen heute die höchste Auszeichnung: die Ehrennadel des Städtetags in Gold mit Lorbeerkranz für 40 Jahre kommunalpolitisches Engagement. Genau genommen sind es bei Ihnen „erst“ 39 Jahre, aber aufgrund der Sonderregelung des Städtetags dürfen wir Sie heute schon ehren.

Wie hat alles angefangen? „Drauf glupft“ auf die Kommunalpolitik hat Sie der damalige Ortsvorsteher von Kuppingen und Vater von Albrecht Stickel, der heute im Gemeinderat sitzt: Helmut Stickel (1972 bis 1981 ehrenamtlicher Ortsvorsteher). Er kam 1980 auf Sie zu und hat Sie gefragt, ob Sie sich nicht für die Wahl aufstellen lassen möchten. Damals waren Sie gerade einmal 28 Jahre jung und hatten, wie Sie selbst sagen, anfangs sogar Bedenken, ob Sie für den Job gemacht sind. Aber: Es hat auf Anhieb geklappt: Seit 1980 sind Sie Mitglied im Ortschaftsrat Kuppingen. Dem Herrenberger Gemeinderat gehörten Sie von 1981 bis 1989 an, und dann nach einer Pause wieder seit 1999.

Trotz der vielen Jahre: Ans Aufhören denken Sie noch lange nicht! Bei den diesjährigen Gemeinderatswahlen haben Sie sich für die CDU – auf Listenplatz 1 – zur Wahl gestellt – und wurden erneut als Gemeinde- und Ortschaftsrat bestätigt! Und auch in den Kreistag wurden Sie wiedergewählt.

Seit 39 Jahren gelingt Ihnen der nicht immer ganz leichte Rollenwechsel zwischen Gemeinde- und Ortschaftsrat: Einerseits schlägt Ihr Herz als „waschechter“ Kuppinger für Ihren Heimatort. In Kuppingen sind Sie verwurzelt und gut vernetzt. Hier engagieren Sie sich nicht nur im Ortschaftsrat, sondern auch als aktives Mitglied in verschiedenen Vereinen, etwa im Gesangverein „Frohsinn“ und im Handharmonika-Club. Andererseits haben Sie sich stets der Verantwortung für die Gesamtstadt gestellt.

Ganz egal in welcher Rolle: Als gelernter Bankkaufmann richten Sie Ihr Augenmerk immer auch auf die Zahlen und achten auf Sparsamkeit und vernünftiges Wirtschaften; neben der Wirtschaft und den Finanzen gehören die Umwelt und der Verkehr zu ihren politischen Schwerpunkten.

30 Jahre
Hans-Jörg Haarer


Lieber Herr Haarer,

Sie sind vor 30 Jahren – 1989 – zum ersten Mal in den Kuppinger Ortschaftsrat gewählt worden und zehn Jahre später – 1999 – in den Herrenberger Gemeinderat nachgerückt. Aktuell gehören Sie u. a. auch noch dem Finanzausschuss und dem Sportbeirat an. Seit 30 Jahren setzen Sie sich mit unermüdlichem Einsatz für die Kernstadt und die Stadtteile ein: Als Kuppinger liegt Ihnen Ihr Heimatort naturgemäß besonders am Herzen. Gleichwohl haben Sie bei der Gremienarbeit immer das Ganze – die Gesamtstadt Herrenberg – im Blick.

Bezahlbarer Wohnraum, Bildung und Betreuung, Inklusion, Integration und die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements – dies sind die Themen, die Ihnen besonders am Herzen liegen. Außerdem überprüfen Sie als Frühschwimmer fast täglich die Wasserqualität in unserem Naturfreibad.

Als Realist wissen Sie, dass in der politischen Arbeit ständig Kompromisse eingegangen werden müssen, wenn Ziele erreicht werden sollen. Mit Ihrer ausgleichenden, sachlichen Art tragen Sie dazu bei, in Auseinandersetzungen tragfähige Kompromisse zu finden.

30 Jahre
Bodo Philipsen


Lieber Herr Philipsen,

seit 30 Jahren gestalten Sie die Entwicklung unserer Stadt als engagierter Kommunalpolitiker mit: Seit 1989 haben Sie das Mandat für den Gemeinderat inne; darüber hinaus waren Sie Mitglied im Ortschaftsrat Mönchberg. In dieser Zeit waren Sie in verschiedenen Ausschüssen und Gremien vertreten, zuletzt unter anderem im Technischen Ausschuss, Gestaltungsbeirat, Ältestenrat und Schulbeirat.

Seit 1993 Jahren übernehmen Sie im Herrenberger Gemeinderat als Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion besondere Verantwortung. Gemeinsam mit Ihren Fraktionskollegen haben Sie hier Ideen eingebracht und Anstöße zur Weiterentwicklung unserer Stadt gegeben. Exemplarisch für die Themen, für die Sie sich besonders eingesetzt haben, möchte ich an dieser Stelle die Weiterentwicklung der Schulen, eine integrierte Verkehrspolitik, bezahlbaren Wohnraum und die Belebung der Altstadt sowie die Reaktivierung des Fruchtkastens nennen.

Dabei scheuen Sie nicht davor zurück, in einer Angelegenheit eine klare Position zu beziehen – sowohl hier im Gemeinderat als auch in der Öffentlichkeit. Nicht zuletzt haben Sie sich auf die Fahne geschrieben, Offenheit und Demokratie für eine bunte und tolerante Gesellschaft in Herrenberg zu verteidigen – auch hierfür gilt mein Dank.

25 Jahre
Hermann Horrer


Lieber Herr Horrer,

bei Ihnen kam zuerst 1994 die Wahl in den Ortschaftsrat Kayh, fünf Jahre später sind Sie dann kurz vor Ende der Wahlperiode in den Gemeinderat nachgerückt, dem Sie seither mit einer Unterbrechung zwischen 1999 und 2004 angehören. Seit 2013 führen Sie als Chef die CDU-Gemeinderatsfraktion an. Zuletzt waren Sie darüber hinaus u. a. im Technischen Ausschuss und im Ältestenrat aktiv und brachten sich im Runden Tisch Radverkehr und dem Kultur- und Sozialbeirat ein.

Sie sind Kayher und Kommunalpolitiker durch und durch: Sich mit vielen verschiedenen Themen auseinanderzusetzen, Position zu ergreifen, Stellung zu beziehen und sich eine Meinung zu bilden – all das schätzen Sie an der Kommunalpolitik. Davon, dass Sie früher in der Schule „sehr schüchtern“ gewesen seien, wie Sie einmal erzählt haben, merkt man heute nichts mehr, wenn Sie im Gemeinderat das Wort ergreifen. Häufig und gerne haben Sie dies bei Ihrem Steckenpferd, der Stadtentwicklung, gemacht: Baugebiete zu entwickeln, die Altstadt oder den Verkehr neu zu denken, die Wirtschaft zu stärken – diese Themen haben Sie immer besonders interessiert und engagiert vorangetrieben.

25 Jahre
Dieter Ulmer


Lieber Herr Ulmer,

seit einem Vierteljahrhundert sind Sie im Haslacher Ortschaftsrat aktiv, davon in den letzten fünf Jahren in besonderer Verantwortung als Ortsvorsteher. In den Jahren 1994 bis 2009 waren Sie parallel auch Mitglied im Gemeinderat. Ihr ehrenamtliches Engagement für Ihren Heimatort reicht noch viel weiter zurück – die Feuerwehrarbeit hat Sie wohl fast Ihr ganzes Leben lang begleitet: Jahrzehntelange waren Sie Abteilungskommandant und sind heute Ehrenkommandant der Haslacher Wehr.

Als ausgemachter Praktiker stehen Sie für pragmatische Lösungen, kurze Wege und einen direkten Kontakt. Sie sind in Haslach tief verwurzelt und das gesellschaftliche Miteinander ist Ihnen wichtig – Sie sind stets dabei, wenn es etwas zu helfen oder auch zu feiern gibt.
Das aktuelle große Projekt für Haslach – der Neubau der Grundschule mit allem, was dazu gehört liegt Ihnen sehr am Herzen und Sie nehmen sich viel Zeit, um bei allen Gesprächen, Verhandlungen und Terminen persönlich dabei zu sein und für den Stadtteil und seine Bürgerinnen und Bürger die Stimme zu erheben.

Im Winter suchen Sie Ausgleich zur Arbeit und Engagement im Schnee: Ich freue mich, dass Sie mit Ihrer Teilnahme immer wieder die städtische Mitarbeiterskiausfahrt bereichern – dabei werden Ihre selbst gemachten Skier stets mit großen Augen bewundert ….

20 Jahre
Eva Schäfer-Weber


Liebe Frau Schäfer-Weber,

vor 25 Jahren waren Sie mit dabei, als sich die Frauenliste in Herrenberg gegründet hat. Mittlerweile können Sie auf 20 Jahre Mitgliedschaft im Gemeinderat zurückblicken, davon viele Jahre als Fraktionsvorsitzende. Derzeit sind Sie zudem Mitglied im Ältestenrat, im Technischen Ausschuss, im Gestaltungsbeirat, im ständigen Umlegungsausschuss und sind im Runden Tisch „Weiterführende Schulen“ aktiv.
 
Soziale Themen, Teilhabe und Inklusion sowie die weibliche Sicht der Dinge liegen Ihnen besonders am Herzen. Mit Leidenschaft, Herzblut und Elan bringen Sie sich in die Herrenberger Kommunalpolitik und in unser Stadtgeschehen ein. So engagieren Sie sich auch im Vorstand der Lebenshilfe Herrenberg. Sie verfolgen Ihre Ziele und vertreten Ihre Interessen, gleichzeitig sind Sie stets offen für Kompromisse und stehen für pragmatische Lösungen - ich erinnere beispielsweise an den kürzlich stattgefundenen Bemusterungstermin für die Bepflasterung des Seeländer-Platzes, zu dem Sie zu Testzwecken einen Rollator mitgebracht hatten!
 

20 Jahre
Margit Schneider


Liebe Frau Schneider,

Sie haben Ihre kommunalpolitische Laufbahn im Oberjesinger Ortschaftsrat begonnen. In diesem Gremium können Sie nun schon auf 20 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken und: Sie haben es sich nicht leicht gemacht, aber dieses Engagement werden Sie nun doch noch weiterführen, worüber ich mich sehr freue.

10 Jahre waren Sie parallel auch im Gemeinderat engagiert. Zuletzt auch als Mitglied im Verwaltungsausschuss, im Kindergartenbeirat sowie im gemeinsamen Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft Herrenberg-Deckenpfronn-Nufringen.

Sie sind Oberjesingerin „durch und durch“ und setzen sich mit all Ihrer Kraft, Ihren Ideen, Ihren Kontakten und Ihrer Zeit für Ihren Heimatort ein. Es ist Ihnen ein sehr, sehr großes Anliegen, „Ihr“ Oberjesingen zu erhalten und gestalten sowie fit für die Zukunft zu machen. Mit Ihnen freuen wir uns, dass dieser manchmal fast „kämpferisch“ anmutende Einsatz in diesem Jahr mit dem langersehnten Umbau der Ortsdurchfahrt nun große Früchte tragen wird. 

Wie Sie immer mal wieder erzählen, sind in Ihrem privaten Archiv sämtliche Ratsunterlagen wohl geordnet und sortiert: Dies hilft Ihnen, den Überblick zu behalten, gezielte Nachfragen stellen zu können sowie Themen wieder aufzugreifen. Seitens der Verwaltung möchte ich Ihnen außerdem noch für etwas anderes danken – Ihre leckeren sommerlichen Kuchenlieferungen für unser Personal!

20 Jahre
Markus Speer


Lieber Herr Speer,

seit 20 Jahren sind Sie Mitglied im Kuppinger Ortschaftsrat, davon die letzten fünf Jahre als Ortsvorsteher. Im Herrenberger Gemeinderat können Sie auf 10 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken. Weiter sind Sie aktuell Mitglied im Finanzausschuss, im Gutachterausschuss, im Sportbeirat, im Verein zur Erhaltung der Stiftskirche und im Diakonieverein Kuppingen-Affstätt.
Das Kommunalwahlergebnis hat es gezeigt: Als absoluter Stimmenkönig in Kuppingen genießen Sie ein hohes Ansehen im Stadtteil und daran ist Ihr außerordentliches Engagement für Ihren Heimatort abzulesen. Aber nicht nur Kuppingen, auch Herrenberg haben Sie stets im Fokus – der Belebung der Altstadt und der Innenstadtentwicklung gilt Ihr besonderes Interesse. Das haben Sie auch am vergangenen Wochenende bei der Eröffnung des Altstadtlaufs wieder unter Beweis gestellt. Im Gemeinderat stehen Sie für Ihre Meinung ein und sind Sie uns stets ein sehr konstruktiver und kompromissfreudiger Partner. In Finanzthemen sind Sie als Bankkaufmann „gut zu Hause“.

Derzeit übernehmen Sie eine weitere wichtige Rolle – die des Projektleiters bei der Sanierung der Kuppinger Gemeindehalle: Hier bringen Sie sich ebenfalls sehr> engagiert ein und dafür gebührt ein extra Dankeschön!


10 Jahre
Thomas Deines


Lieber Herr Deines,

Sie erhielten bei der Wahl 2009 erstmals ein Mandat für den Gemeinderat, dem Sie seither angehören. Seit 2012 engagieren Sie sich darüber hinaus im Ortschaftsrat Haslach. Als Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Gemeinderat übernehmen Sie seit 2012 besondere Verantwortung.

Ihr Sachverstand und Ihr Tatendrang zeichnen Sie als Kommunalpolitiker aus. Engagiert und mit Weitblick bringen Sie Ihre Ideen ein, beteiligen sich – gerne auch mal, wenn es die Thematik erlaubt, mit einem Augenzwinkern – an den Diskussionen in den Gremien, arbeiten am Zustandekommen tragfähiger Lösungen mit und bringen die positive Entwicklung unserer Stadt und unserer Stadtteile voran. Dabei haben Sie die Interessen und Stärken Ihres Heimatortes Haslach und aller anderen Stadtteile genauso im Blick wie das Wohl der Stadt Herrenberg als Ganzes.

Als Forstingenieur liegt Ihnen die Natur und der Erhalt unserer Kulturlandschaft mit ihren Streuobstwiesen und Naherholungsgebieten besonders am Herzen. Dies stellen Sie mit Ihrem, ja fast schon „Obstbaubetrieb“ „Vom Deines“ unter Beweis. 215 Bäume mit 12 Obstarten werden von Ihnen gehegt, gepflegt und bewirtschaftet. In der Kommunalpolitik gehören außerdem die Themen Stadtentwicklung und Verkehr sowie Bildung und Betreuung zu Ihren Schwerpunkten.

10 Jahre
Ludwig Epple


Lieber Herr Epple,

auch Ihr kommunalpolitisches Engagement begann 2009: Seither sind Sie im Gemeinderat vertreten. Aktuell engagieren Sie sich außerdem unter anderem im Technischen Ausschuss, im Gutachterausschuss und als Beauftragter der Jugendbeteiligung.

Als Mitglied der CDU sind Sie über die Sitzungstermine hinaus in der Fraktion an der Meinungsfindung und internen Vorbereitung beteiligt.

Sie sind in Herrenberg fest verwurzelt, was sicherlich auch auf Ihren beruflichen Hintergrund zurückzuführen ist: 1994 haben Sie die Schlosserei Ihres Vaters übernommen, die seit mehr als 50 Jahren in Herrenberg ansässig ist. Da Sie als selbstständiger Unternehmer beruflich sehr eingespannt sind, ist es umso bemerkenswerter, dass Sie „nebenher“ auch noch Zeit finden, sich kommunalpolitisch zu engagieren.

Als Schlossermeister sind Sie es gewohnt, Dinge pragmatisch und lösungsorientiert anzugehen. Lediglich die Werkzeuge ändern sich in der Politik: Anstatt mit Hammer und Schweißgerät kommt man hier mit Argumenten, Debatten und Kompromissen weiter.


10 Jahre
Jörn Gutbier


Lieber Herr Gutbier,

etwas bewegen, an politischen Entscheidungen aktiv mitwirken und dadurch das eigene Umfeld mitgestalten – das ist es, was Sie als Kommunalpolitiker anspornt.

Als Wahlherrenberger – Sie sind 2004 nach Herrenberg gezogen – sitzen Sie seit – Überraschung - 2009 im Gemeinderat. Zuletzt waren Sie zudem u. a. im Technischen Ausschuss, im Runden Tisch Radverkehr und im Gestaltungsbeirat engagiert. Seit 2018 sind Sie darüber hinaus Fraktionsvorsitzender der Herrenberger Grünen.

Beharrlichkeit, Idealismus und unermüdliches Eintreten für die eigenen Überzeugungen zeichnen Ihre Arbeit aus. Mit kommunalpolitischen Themen, die sich mit Ihren persönlichen und beruflichen Interessen decken, setzen Sie sich besonders gerne und engagiert auseinander. Zu Ihren politischen Schwerpunkten zählen der Städtebau, der Verkehr und die E-Mobilität. Besonders am Herzen liegt Ihnen aber auch der Ausbau von regenerativen Energien.

10 Jahre
Sarah Holczer


Liebe Frau Holczer,

Sie bringen sich neben Ihrer Arbeit als Gemeinderätin unter anderem im Finanz- und Verwaltungsausschuss, Jugend- und Kindergartenbeirat und im Runden Tisch Radverkehr ein. Als stellvertretende Vorsitzende der SPD Herrenberg übernehmen Sie seit 2011 eine besondere Verantwortung.

Als berufstätige Mutter von drei Kindern ist es sicher nicht immer leicht, neben den beruflichen und familiären Verpflichtungen auch noch Zeit für kommunalpolitisches Engagement zu finden. Das gilt umso mehr, wenn dazu noch ein weiteres Hobby kommt – in Ihrem Fall der Reitsport.

Dass Sie auch in der Kommunalpolitik „fest im Sattel sitzen“, hat nicht zuletzt Ihr Wahlergebnis im Mai gezeigt. Ihr Schwerpunktthema ist die soziale Gerechtigkeit über alle Generationen hinweg. Ganz besonders setzen Sie sich für die frühkindliche Bildung, eine ganzheitliche Mobilität und die Stärkung Herrenbergs als Wirtschaftsstandort ein. Als studierte Betriebswirtin legen Sie auch stets ein Augenmerk auf den durchdachten Einsatz kommunaler Finanzen.

10 Jahre
Gerhard Kauffeldt


Lieber Herr Kauffeldt,

auch Sie sind bereits seit zehn Jahren in der Kommunalpolitik aktiv: 2009 wurden Sie zum ehrenamtlichen Ortsvorsteher von Gültstein gewählt; seit 2014 sind Sie auch Mitglied im Ortschaftsrat Gültstein; dieses Jahr wurden Sie in Ihrem Amt bestätigt.

Als Ortsvorsteher und Ortschaftsrat setzen Sie sich mit viel Herzblut für „Ihren“ Ortsteil ein – sei es aktuell bei der 1.250-Jahr-Feier oder bei der Erschließung neuer Bau- und Gewerbegebiete oder dem Bau eines Pflegeheims in der Zehnthofstraße.

Ihr Interesse gilt jedoch nicht nur der aktuellen (politischen) Lage im Ort, sondern auch der Geschichte Gültsteins. Wer schon mal eine Ihrer Ansprachen gehört hat, weiß, dass Sie Ihr großes Wissen und Ihre umfassenden Ortskenntnisse hier gerne einfließen lassen.
Zusätzlich zu Ihrem kommunalpolitischen Engagement, setzen Sie sich seit vielen Jahren auch für geflüchtete Menschen ein.

Auch wenn der Weg zum Ziel manchmal steinig war: Vieles wurde in den vergangenen Jahren auf den Weg gebracht und umgesetzt. Da Sie nicht gerne „halbe Sachen machen“, wollen Sie sich jetzt als Ortsvorsteher erneut zur Wahl stellen, um angefangene und anstehende Aufgaben und Projekte möglichst vollends zu Ende zu bringen.

10 Jahre
Rainer Kegreiß


Lieber Herr Kegreiß,

Sie engagieren sich seit 10 Jahren im Ortschaftsrat in Gültstein und seit fünf Jahren auch in unserem Gemeinderat. In dieser Zeit waren Sie darüber hinaus Mitglied im Technischen Ausschuss und im Kindergartenbeirat und haben die Stadt im Herrenberger Krankenpflegeverein vertreten. In Gültstein engagieren Sie sich zusätzlich im Komitee zur Pflege der Partnerschaft mit Amplepuis.

Sie setzen sich insbesondere für die Förderung des Ehrenamts ein, in dem Sie sich ja bestens auskennen. Seit 46 Jahren sind Sie in der Zwischenzeit beim DRK aktiv und wissen aus Ihrer tagtäglichen Arbeit was es heißt, sich für andere Menschen einzusetzen.. Weitere Schwerpunkte Ihrer kommunalpolitischen Arbeit sind die Stärkung unseres Wirtschaftsstandorts, der Erhalt des Krankenhauses und die Schaffung bezahlbaren Wohnraums.

Mit Ihrer besonnenen und konstruktiven Art tragen Sie dabei stets zu einem guten Miteinander in den beiden Gremien bei.

10 Jahre
Hubert Molls


Lieber Herr Molls,

10 Jahre Mitgliedschaft im Ortschaftsrat Oberjesingen und 10 Jahre im Herrenberger Gemeinderat liegen nun hinter Ihnen. Darüber hinaus waren Sie im Verwaltungsausschuss, im Zweckverband Abwasserreinigung Gäu-Ammer und im Heimatausschuss Altker aktiv. Als Vertreter der Stadt haben Sie sich weiter beim Stadtseniorenrat und beim Herrenberger Krankenpflegeverein eingebracht.

Mit Ihrer besonnenen und sachlichen Art haben Sie stets dazu beigetragen, manchen kommunalpolitischen Sturm zu besänftigen, sich aufs Miteinander zu besinnen und gemeinsam gute Kompromisse zu finden. Insbesondere für schulische, kulturelle und soziale Themen haben Sie sich eingesetzt und dabei auch Ihre jahrzehntelange Berufserfahrung als Lehrkraft und Rektor gezielt miteinfließen lassen.

Für Sie geht nun die Zeit der Gremienarbeit zu Ende: Ich danke Ihnen für Ihr kommunalpolitisches Engagement und wünsche Ihnen alles Gute und viel Gesundheit: Ich bin überzeugt davon, dass Sie unsere Arbeit weiterhin interessiert verfolgen werden! 

10 Jahre
Pauline Rist-Nowak


Liebe Frau Rist-Nowak,

seit einem Jahrzehnt Sie mit an Bord unseres Gemeinderats. Ihre vielseitigen Interessen spiegeln sich in Ihren weiteren Mitgliedschaften nieder: So stehen Sie im Finanzausschuss, im Ausschuss für Städtepartnerschaften, im Gestaltungsbeirat, im Heimatausschuss Altker, im Kultur- und Sozialbeirat, beim Runden Tisch Radverkehr und beim Stadtseniorenrat ebenfalls auf den Mitgliederlisten.

Ihr überzeugendes Auftreten und Ihre klare Meinung zeichnen Sie aus. Eigenschaften, die Sie sicherlich auch aus Ihrer Jugend im Allgäu als Älteste von sieben Geschwistern mitbringen. Dabei setzen sich stets intensiv mit den Vorschlägen der Verwaltung auseinander. Der Einsatz für Minderheiten und Randgruppen sowie deren Gleichberechtigung und Gleichbehandlung sind Ihnen wichtige Ziele. Außerdem sind Ihnen der personelle Ausbau von Kindergärten, der soziale Wohnungsbau, sichere Fuß- und Radwege und nicht zuletzt gute Einkaufsmöglichkeiten in Herrenberg wichtig.

10 Jahre
Albrecht Stickel


Lieber Herr Stickel,

Ihnen wurde die Kommunalpolitik schon mit in die Wiege gelegt: Als Sohn des ehemaligen Kuppinger Ortsvorstehers bringen Sie sich nun schon seit 10 Jahren im Kuppinger Ortschaftsrat ein. Seit fünf Jahren sind Sie zudem Mitglied im Herrenberger Gemeinderat. In dieser Funktion arbeiten auch Sie im Finanzausschuss, im Schulbeirat sowie im gemeinsamen Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft Herrenberg-Deckenpfronn-Nufringen mit.

Sie setzen sich insbesondere für die Vermarktung von Herrenberg sowie die Belebung der Innenstadt und das Thema Parken ein. Als eines der jüngeren Ratsmitglieder vertreten Sie diese Generation mit ihren Standpunkten, ihren Ideen und ihren Meinungen, was ich als sehr erfrischend empfinde. Nachdem Sie für den Kuppinger Ortschaftsrat nicht mehr kandidiert haben, freue ich mich, dass Sie mit Ihrer Stimme weiterhin unserem Gemeinderat angehören.


10 Jahre
Annegret Stötzer-Rapp


Liebe Frau Stötzer-Rapp,

auch Sie können auf 10 Jahre Mitgliedschaft im Herrenberger Gemeinderat zurückblicken. Dazu sind Sie Mitglied in verschiedenen weiteren Gremien – im Verwaltungsausschuss, im gemeinsamen Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft Herrenberg-Deckenpfronn-Nufringen, im Heimatausschuss Altker, im Kindergartenbeirat, beim Runden Tisch „Weiterführende Schulen“ sowie im Schulbeirat.

Ihre Steckenpferde sind insbesondere soziale und schulische Themen, aber auch Umwelt, Klimaschutz und der Ausbau des Radverkehrs sind Ihnen sehr wichtig. Gut vorbereitet bringen Sie sich oft in die Diskussionen während der Sitzungen ein, was häufig zu guten Lösungen beiträgt.

Bedingt durch Ihre parallele Mitgliedschaft im Kreistag des Landkreises Böblingen bereichern Sie mit Themen und Angelegenheiten des Kreises unsere Gremienarbeit hier in Herrenberg.
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren,

groß waren die Aufgaben, die Sie mit Ihrer Zeit, Ihrer Kraft, Ihrem Wissen und Ihrem Einsatz in all diesen Jahren jeweils bewältigt haben. Ich danke Ihnen dafür, dass Sie dieses Ehrenamt mit all seinen Belastungen und Anforderungen verantwortungsvoll und mit hohem persönlichem Einsatz ausgefüllt haben. Danke auch für das gute Miteinander, das ich in den letzten Jahren mit Ihnen erleben durfte, und das vom gemeinsamen Ziel - des Voranbringens dieser Stadt - geprägt war.

Allen, die heute aus dem Gremium ausscheiden, wünsche ich, dass Sie die gewonnene freie Zeit genießen können, sowie Gesundheit und Wohlergehen.

"Was machen Sie in Zukunft?" hat einmal ein junger Reporter den alten Eisenhower gefragt, als er in Pension ging. Darauf Eisenhower: "Ach, junger Mann, nur keine Hektik! Ich werde erst einmal einen Schaukelstuhl auf die Veranda stellen. Darin werde ich sechs Monate lang ruhig sitzen. Und dann werde ich ganz langsam anfangen zu schaukeln."
 
Denen, für die jetzt eine weitere Amtszeit beginnt, wünsche ich viel Freude bei Ihrer Aufgabe und Spaß an der Kommunalpolitik.
Gemeinderat 2014-2019 / Foto: Holom
Für die 32 Stadträtinnen und Stadträte der Legislaturperiode 2014 bis 2019 endete am Dienstag die offizielle Amtszeit.

Dank und Anerkennung für die Helden der Demokratie

OB Sprißler verabschiedet den Gemeinderat der Wahlperiode 2014 bis 2019


Dank und Anerkennung sprach der Oberbürgermeister allen Gemeinderätinnen und Gemeinderäten aus, deren Amtszeit mit der Sitzung am 2. Juli 2019 nun offiziell zu Ende ging. Fünf Jahre lang haben die 32 Männer und Frauen die Stadtpolitik geprägt und viele wichtige Themen vorangebracht. Für neun von ihnen ist jetzt Schluss mit der Kommunalpolitik - sie machen im Gemeinderat Platz für neue Köpfe.

Zu Beginn seiner Rede erinnerte Sprißler an die Basis der Gemeinderatsarbeit: das Grundgesetz, das vor genau 70 Jahren beschlossen wurde und die Autonomie der Kommune garantiert. Daraus ergibt sich die hohe Verantwortung, der die Mitglieder des Gemeinderats in den vergangenen fünf Jahren gerecht geworden sind. „Demokratie lebt vom Mitmachen“, betonte der OB. Deshalb sei es wichtig, sich politisch einzumischen und zu diskutieren, sei es bei den Wahlen, bei Demonstrationen oder bei der ehrenamtlichen Arbeit im Gemeinderat. „Sie haben in Ihrer Amtszeit den Mut aufgebracht, sich den Fragen unserer Stadt zu stellen, Handlungsoptionen zu entwerfen, zu diskutieren und sich zu entscheiden. Damit haben Sie öffentlich gemacht, wofür Sie eintreten“, lobte Sprißler die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte als „Helden der Demokratie“.

81 Sitzungen, 900 Drucksachen

Sprißler hob den hohen Zeitaufwand hervor, den dieses anspruchsvolle Ehrenamt fordert: In 81 Sitzungen hat das Gremium mehr als 900 Drucksachen beraten und dafür rund 1000 Arbeitsstunden investiert.

Sprißler erinnerte an eine Auswahl der Themen, die das Gremium intensiv beschäftigt haben wie die NWT-Räume im Schickhardt-Gymnasium, den Neubau des Naturfreibads, den Abbruch des Leibfried-Areals, auf dem Wohnungen entstehen, oder die Kita-Offensive, die neue Betreuungsplätze schafft und Fachkräfte anwirbt. Überlegungen zur Einrichtung einer Landeserstaufnahmestelle für Geflüchtete im ehemaligen IBM-Gebäude, wo nun die Polizeischule einzieht, prägten die Amtszeit ebenso wie die Auswahl Herrenbergs als eine von fünf Modellkommunen für saubere Luft.

Mit dem Seeländer-Neubau wird ein Vorbote der Stadtentwicklung sichtbar und der Grundsatzbeschluss zur Sanierung des Fruchtkastens wirft ein Licht auf die Zukunft der Altstadt. Sprißler erinnerte zudem an den integrierten Mobilitätsentwicklungsplan, den der Gemeinderat beschlossen hat, und den Masterplan für die Schulen, der auf den Weg gebracht wurde. Als Abschiedsgeschenk gab es ein Fotoalbum, das die wichtigen Ereignisse von 2014 bis 2019 im Bild festhält und die Entwicklung in der Kernstadt und den sieben Stadtteilen nachzeichnet.

Neuer Gemeinderat

Künftig wird der Gemeinderat ebenfalls aus 32 Mitgliedern bestehen – mehr Sitze als bisher sind dabei von Frauen besetzt. Neue Mehrheitsverhältnisse und 7 statt bisher 6 Gruppen und Fraktionen werden die kommende Amtszeit prägen. Nach wie vor sind alle Stadtteile vertreten.


Gemeinderat 2014-2019_ausscheidende Gemeinderäte / Foto: Holom
Diese Stadträtinnen und Stadträte sind aus dem Gemeinderat ausgeschieden (v.l.): Bernd Nüßle, Günter Achilles, Markus Speer, Thomas Dingel, Hermann Horrer, Margit Schneider, Brigitte Hampel, Jonathan Eklund und Hubert Molls. In der Mitte: OB Thomas Sprißler.
Es gilt das gesprochene Wort

Meine sehr geehrten Damen und Herren,


nachdem wir die Ehrungen des Städtetages und Gemeindetages durchgeführt und bei den gewählten Mitgliedern des neuen Gemeinderates keine Hinderungsgründe festgestellt haben, kommen wir nun zum letzten Tagesordnungspunkt der heutigen Sitzung: der Verabschiedung des bisherigen Gemeinderates.
 
Zum Einstieg möchte ich an ein historisches Ereignis erinnern, das sich in diesem Jahr zum 70. Mal jährt: Vor 70 Jahren, am 23. Mai 1949, wurde das Grundgesetz beschlossen; einen Tag später trat es in Kraft. Und bis heute bildet das Grundgesetz, die rechtliche und politische Grundordnung der Bundesrepublik, die Basis unserer Demokratie.
 
Ihnen, den gewählten kommunalen Vertreterinnen und Vertretern, gewährt das Grundgesetz ein hohes Maß an Autonomie zur Erfüllung Ihrer Aufgaben; andererseits erwächst Ihnen dadurch auch eine große Verantwortung.
 
Dafür, dass Sie in den vergangenen 5 Jahren als Mitglied des Herrenberger Gemeinderates Verantwortung für unsere Stadt übernommen haben, möchte ich Ihnen herzlich danken.
 
Denn: Demokratie lebt vom Mitmachen. Es ist wichtig, sich politisch einzumischen und über Themen und Inhalte zu diskutieren.
 
Dass sich in unserer Stadt viele Bürgerinnen und Bürger politisch einbringen, haben wir eindrucksvoll am 3. Oktober 2018 bei der Kundgebung von Herrenberg bleibt bunt gesehen. Ebenso hat dies die hohe Wahlbeteiligung bei den Wahlen am 26. Mai gezeigt: Sie lag mit rund 65 Prozent um mehr als 11 Prozent höher als vor fünf Jahren.
 
Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement im Gemeinderat haben Sie zur Stärkung der Demokratie beigetragen und sich für das Funktionieren des Gemeinwesens eingesetzt.
 
Sie haben in Ihrer Amtszeit den Mut aufgebracht, sich den Fragen unserer Stadt zu stellen, Handlungsoptionen zu entwerfen, zu diskutieren und sich zu entscheiden. Damit haben Sie öffentlich gemacht, wofür Sie eintreten.
 
Dank Ihres kommunalpolitischen Engagements hat unsere Stadt viele positive Veränderungen erfahren und greifbare Fortschritte gemacht.
 
Der ehemalige Bundesverfassungsrichter Udo di Fabio hat Kommunalpolitiker einmal als „Helden der Demokratie“ bezeichnet.
 
Er sagte:
 
„Man muss lernen, dass diejenigen, die repräsentativ, ehrenamtlich, im Gemeinderat arbeiten, dass das eigentlich die Menschen sind, die was leisten für die Demokratie. Vielleicht sogar mehr als die Aktivisten, die mal für einen Punkt auf die Straße gehen. Ich will die nicht gegeneinander ausspielen, aber ich möchte, dass wir sehen, wer da in Parteien arbeitet und sich engagiert, wer im Gemeinderat sitzt, nicht wegen des Geldes, und viel Zeit dafür aufwendet. Das sind auch Helden unserer Demokratie, und sie verdienen mehr Respekt.“
 
Ich meine: Udo di Fabio hat Recht!
 
Sie haben ihr Amt als Gemeinderat in Ihrer Freizeit, neben dem Beruf, zu Lasten Ihrer verfügbaren Zeit mit der Familie und mit Freunden ausgeübt. Schon das allein verdient Respekt und Anerkennung.
 
Anerkennung und Respekt verdienen Sie auch angesichts des großen zeitlichen Aufwands, den Sie in den vergangenen 5 Jahren für Ihr Ehrenamt aufgebracht haben.
 
Lassen Sie mich an dieser Stelle ein paar Zahlen nennen:
 
81 Gemeinderatssitzungen haben in diesen fünf Jahren stattgefunden.
Jede Sitzung dauert im Schnitt etwa 2 bis 3 Stunden.
 
Dazu kommt die Arbeit in Ausschüssen und in den Fraktionen sowie in den vielfältigen Veranstaltungsformen der Bürgerbeteiligung.
 
Mehr als 900 Drucksachen haben Sie in diesen Sitzungen bearbeitet, beraten und entschieden.
 
Geht man von fünf Stunden aus, die Stadträte für ihre Tätigkeit im Gemeinderat in der Woche aufbringen müssen, so sind in den vergangenen 5 Jahren mehr als 1.000 Arbeitsstunden zusammengekommen, die Sie alle ehrenamtlich und mit großem Engagement geleistet haben.
 
Erfolg lässt sich selbstverständlich nicht an der Häufigkeit und Dauer der Sitzungen ablesen. Entscheidend ist, welche Lösungen für unsere Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger gefunden wurden, welche Weichen gestellt und welche Kompromisse erzielt wurden.
 
Werfen wir doch gemeinsam einen kurzen Blick auf die Themen, die den Gemeinderat in dieser Wahlperiode intensiv beschäftigt haben:
 
Ich erinnere mich an die Einweihung der NWT-Räume im Schickhardt-Gymnasium im Herbst 2014, an den ersten Sprung ins Becken unseres Naturfreibads im Mai 2015, aber auch an die Probleme durch die bakterielle Verunreinigung.
 
Im Jahr 2016 haben uns die Überlegungen zur Einrichtung einer Landeserstaufnahmestelle für geflüchtete Menschen in Herrenberg sehr beschäftigt. Ich freue mich, dass nun die Polizeischule im März 2020 in das ehemalige IBM-Gebäude einzieht.
 
Der Start der Abbrucharbeiten auf dem Leibfried-Areal im November 2017 war erfolgreicher Schlusspunkt jahrelanger, nicht einfacher Verhandlungen.
 
Gute Lösungen für die Kinderbetreuung haben wir im Februar 2018 auf den Weg gebracht: Mit einem Bündel von Sofortmaßnahmen schaffen wir 270 weitere Kita-Plätze. Außerdem ist im April dieses Jahres die Kita-Offensive gestartet, mit der wir dem Fachkräftemangel entgegenwirken.

Überregional bekannt wurde unsere Stadt, als sie im Februar 2018 als eine von bundesweit 5 Kommunen als Modellstadt für saubere Luft ausgewählt wurde. Derzeit arbeitet die Verwaltung an der Planung und Umsetzung zahlreicher Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität und zur Reduzierung von Stickoxiden in Herrenberg.
 
Mit dem Spatenstich für das Seeländer-Neubauprojekt im September 2018 wurde ein erster Vorbote für unsere Stadtentwicklung sichtbar. Während das Seeländer in die Höhe wächst, geht die Planung für das Seeländer-Areal aktuell mit großen Schritten weiter.
 
Mit dem Grundsatzbeschluss zur Sanierung und Revitalisierung des Fruchtkastens wurde ein wichtiger Meilenstein hinsichtlich der Zukunft des denkmalgeschützten Gebäudes erreicht. Das Ende des langjährigen Dornröschenschlafs ist abzusehen.
 
In diesem Jahr haben wir mit dem Integrierten Mobilitätsentwicklungsplan IMEP einen zukunftsweisenden Beschluss für die Mobilität von morgen gefasst.
 
Außerdem wurde der Masterplan Schulen auf den Weg gebracht.
 
Hinzuzufügen wären auch noch die Entwicklung von Herrenberg-Süd, die Neugestaltung des BayWa-Areals, die Entwicklung des Areals Bahnhofstraße, die neuen Pläne für das Krankenhaus-Areal, die Strategie zur Grundstückspolitik und Wohnungsbauentwicklung, der neue Forstbetriebshof, die Gründung des Vereins „Herrenberg Stadtmarketing“, die Aufarbeitung der NS-Zeit, die neue städtische Homepage, das Beleuchtungskonzept für die Altstadt, der Schönbuchturm, die Downhill-Strecke, der Besucherrekord im Naturfreibad 2018 und der Spatenstich für die Freizeitanlage im Längenholz… Die Liste ließe sich ohne Frage weiter fortsetzen!
 
Aber auch die Stadtteile waren in dieser Wahlperiode im Fokus:
 
In Affstätt wurde im Baugebiet Raingasse eine neue Kindertagesstätte eröffnet, in Gültstein wurde das 1.250-jährige Bestehen groß gefeiert, in Haslach haben wir eine neue Grundschule auf den Weg gebracht, Kayh bekommt eine neue Kindertagesstätte, die Sanierung der Kuppinger Gemeindehalle haben wir beschlossen, Mönchberg hat eine neue Aussegnungshalle bekommen und in Oberjesingen wird derzeit die Ortsdurchfahrt umgebaut.
 
Allein dieser fragmentarische Überblick über die Themen, Entwicklungen und Beschlüsse der Jahre 2014 bis 2019 zeigt, wie intensiv sich der Gemeinderat mit den unterschiedlichsten kommunalpolitischen Themen auseinandergesetzt hat, wie weit er die Entwicklung der Stadt vorangebracht und wie viele wichtige, politische Weichenstellungen er für die Zukunft vorgenommen hat.
 
Damit die Erinnerung an Ihre Zeit im Herrenberger Gemeinderat lebendig bleibt, haben wir – einer schönen Tradition folgend – wieder ein Fotoalbum mit Bildern von vielen Ereignissen der Jahre 2014 bis 2019 zusammengestellt, die die Ergebnisse Ihrer Gemeinderatsarbeit dokumentieren [Buch zeigen]. Sie finden die personalisierten Fotobücher später im Hasen auf einem Geschenketisch.
 
Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung bekommen Sie außerdem ein Paket mit heimischen Produkten von der Alten Brennerei sowie einen Gutschein für zwei Tickets für die Sommerfarben 2020. Beides finden Sie auf Ihrem Platz.
 
Nun aber zurück zu unserem Rückblick auf die aktuelle Wahlperiode!
 
Gelingen kann eine solche Bilanz nur, wenn ein Gremium miteinander, und nicht gegeneinander arbeitet und dabei das Wohl der Stadt, das Gemeinwohl der Bürgerinnen und Bürger stets im Blick hat.
 
Unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat das, was Demokratie ausmacht, einmal ganz gut auf den Punkt gebracht:
 
Er sagte:
 
Demokratie heißt immer: die Bereitschaft, nicht nur eigene Interessen zu sehen, und die Fähigkeit zum Ausgleich und Kompromiss.
 
Bei allen Unterschieden in den Standpunkten, Schwerpunkten und politischen Überzeugungen haben Sie, meine Damen und Herren, Wege gefunden, gemeinsam Lösungen zu entwickeln, auf die diese Stadt bauen kann und mit denen sie für die Zukunft gut gerüstet ist. Dafür gilt Ihnen allen ein herzlicher Dank.
 
Mit dem heutigen Tag endet die aktuelle Wahlperiode des Gemeinderates – jetzt werden die Karten neu gemischt und es findet ein personeller Wechsel statt.
 
Wie bisher wird das Gremium auch künftig 32 Mitglieder umfassen.
 
Nach wie vor sind alle Stadtteile vertreten.
Die Zahl der Fraktionen und Gruppierungen steigt von 6 auf 7.
 
Insgesamt hat der Frauenanteil im Rat zugenommen: 13 von 32 Sitzen sind im neuen Gemeinderat weiblich besetzt. Bisher waren es zehn Gemeinderätinnen.
 
9 neue Stadträtinnen und Stadträte nehmen die Arbeit auf.
 
9 von 32 Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, also ein Viertel, scheiden heute aus dem Gremium aus.
 
Für manchen ist der Abschied aus dem Gemeinderat eine willkommene Gelegenheit, sich stärker anderen Herausforderungen und Interessen zu widmen – seien sie beruflicher oder privater Natur. Für andere kam dieser Wechsel überraschend – hatten Sie doch auf eine weitere Amtszeit gesetzt und müssen nun mit Bedauern das Wahlergebnis zur Kenntnis nehmen.
 
Allen Stadträtinnen und Stadträten, die mit Ablauf dieser Amtsperiode aus dem Gemeinderat ausscheiden, gilt ein besonderer Dank. Es sind dies in alphabetischer Reihenfolge:
  • Günter Achilles
  • Thomas Dingel
  • Jonathan Eklund
  • Brigitte Hampel
  • Hermann Horrer
  • Hubert Molls
  • Bernd Nüßle
  • Margit Schneider
  • Markus Speer
 
An dieser Stelle möchte ich sehr gerne nochmal auf unseren Stadtrat mit den meisten „Dienstjahren“ zurückkommen: Herrn Günter Achilles.
 
Lieber Herr Achilles, Sie haben sich fast ein halbes Jahrhundert, knapp 46 Jahre, in der Kommunalpolitik engagiert: 39 Jahre waren Sie für die SPD-Fraktion Mitglied im Herrenberger Gemeinderat. Davor waren Sie 6,5 Jahre im Nagolder Stadtparlament aktiv.
 
Das kommunalpolitische Engagement wurde Ihnen sozusagen in die Wiege gelegt: Bereits Ihr Vater war politisch aktiv. Von ihm hätten Sie den Hang zum Ehrenamtlichen und zum Politischen, wie Sie einmal erzählt haben. Und auch Sie haben Ihr Interesse an der Kommunalpolitik weitergegeben: Ihr ältester Sohn ist ebenfalls als Stadtrat engagiert.
 
Neben Ihrem kommunalpolitischen Engagement waren Sie als Initiator und Mitglied der Bürgerstiftung sowie als Berater des Sozialverbands VdK viele Jahre ehrenamtlich im Einsatz.
 
Lieber Herr Achilles, mit dem heutigen Tag endet Ihr ungewöhnlich langes ehrenamtliches Engagement als Stadtrat. Im Gemeinderat und in der Öffentlichkeit standen Sie für klare Worte: Sie haben immer gerne Flagge gezeigt und mit Ihrer Meinung nicht zurückgehalten, wenn es sein musste auch mal gegen den Strom.
 
Besonders am Herzen lagen Ihnen soziale Themen und die Stadtentwicklung (Seeländer-, Bahnhofs-, BayWa-Areal); auch der Fruchtkasten gehörte zu Ihren Herzensanliegen. Ich bin mir sicher, dass Sie die vielen Themen, die wir in den letzten Jahren auf den Weg gebracht haben, weiterhin aufmerksam verfolgen werden.
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, ganz egal, wie lange Sie in der Kommunalpolitik engagiert waren:
 
Sie alle haben Ihre Energie, Ihren Sachverstand, Ihre Geduld und Ihre Zeit in die Gremienarbeit investiert, wobei diese, bei aller Freude über das, was gemeinsam erreicht wurde, sicher nicht immer ein reines Vergnügen war!
 
Dass bei der Gremienarbeit hin und wieder die Emotionen hochkochen und dass manchmal harte Worte fallen, wissen Sie alle.

Dass auch mal trockene Themen auf der Tagesordnung stehen, die zwar notwendig sind, aber keinen Sturm der Begeisterung auslösen, muss ich Ihnen nicht sagen.

Dass es in der Gremienarbeit gilt, eine klare Haltung einzunehmen, auch wenn es mal unbequem wird, wissen Sie auch.
 
Allen, die heute aus dem Gremium ausscheiden, wünsche ich alles Gute, Gesundheit und Wohlergehen sowie Freude und Elan für alle Interessen und Hobbies, denen Sie jetzt verstärkt nachgehen können. 
 
Denjenigen, die auch künftig die Gemeinderatsarbeit mitgestalten, wünsche ich weiterhin Kraft und Mut, dieses Amt zum Wohl der Stadt auszufüllen, sowie weiterhin ein konstruktives und gutes Miteinander.