Maße: H: 150 x B: 50 x L: 50 cm,
Gewicht: ca. 950 kg
Standort: Ottoscher Garten seit 2021
Guillermo de Lucca Villacis vereint in dieser Skulptur die wesentlichen Merkmale seiner Kunstphilosophie und Formensprache. Sein Interesse an afrikanischer und ozeanischer Kunst ist dabei Bestandteil seines Denkens, seines Erfindungsreichtums und seiner Ausdrucksstärke. Durch das Spiel mit gespannten Flächen, deren Verdichtung und Kompaktheit, schafft er formreduzierte gestraffte Volumina. Das gezielte Einsetzen von Kontrasten von gesägten, gespitzten, mattierten oder polierten Oberflächen verstärkt den kraftvollen wie ausbalancierten Ausdruck der Skulptur. Der Hildrizhausener Künstler reduziert die Bedeutung eines Werkes auf seine Essenz, sein Wesen. So schafft er es, in seiner Skulptur „Maske“ Gegenständlichkeit und Abstraktion miteinander zu verbinden, indem er einen Elefantenkopf und einen Schild eines Kriegers von zwei Seiten darstellt.
In der Auseinandersetzung mit dem Material, der vorhandenen Form des Steins und den Kulturen ergibt sich eine Skulptur die an Abstraktion kaum zu überbieten ist, sowie eine Oberflächenerfahrung mit hoher haptischer, taktiler Qualität.
Guillermo de Lucca Villacis ist ein mit renommierten internationalen Kunstpreisen ausgezeichneter Künstler, der im Raum Stuttgart durch seine Ausstellungstätigkeit (z.B. „EIGEN-ART Kunst und Natur am Venusberg“ und „SCULPTORA“) bekannt und viel beachtet ist.