Stiftskirche

Die Stiftskirche ist das weithin sichtbare Wahrzeichen Herrenbergs: „Die Glucke vom Gäu“ ist die erste gotische Hallenkirche Württembergs. 1749 wurden die beiden gotischen Türme abgebrochen und durch die barocke Zwiebelhaube ersetzt. Der Schlossberg, also der Berg auf dem die Kirche steht, ist nicht stabil und rutscht: Jährlich wandert der Untergrund und mit ihm die Kirche um einen Millimeter auf die Altstadt zu. Zwischen 1971 und 1982 musste die Stiftskirche deshalb aufwändig renoviert werden, seit 1982 steht sie ihren Besuchern wieder zur Verfügung.

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Die Stiftskirche beherbergt bedeutende Kunstwerke, darunter die 1504 von Meister Hanselmann geschaffene Steinkanzel und den Taufstein von 1472.
Das Chorgestühl von 1517, mit Schnitzereien aus der Werkstatt des Christoph von Urach, wurde geschreinert von Heinrich Schickhardt, dem Großvater des bekannten Landesbaumeisters Heinrich Schickhardt, einem der größten Söhne Herrenbergs.

Außerdem stoßen Besucher hier auf Epitaphien und Bilder aus nachreformatorischer Zeit. In der Westwand des Turmes befindet sich die älteste Rosette Schwabens.

Der überaus bedeutsame Hochaltar von Jerg Ratgeb aus den Jahren 1519/21 steht heute in der Staatsgalerie in Stuttgart.

Der Turm der Stiftskirche beherbergt das in Europa einmalige Glockenmuseum.
Die Stiftskirche ist täglich geöffnet außer montags.

April bis Oktober: 10.00 bis 17.00 Uhr
November bis März: 10.00 bis 16.00 Uhr
Der Sonntags-Gottesdienst findet in der Stiftskirche um 10 Uhr statt.

Weitere Gottesdienste finden Sie auf den Seiten der evangelischen Kirche Herrenberg.