„Alle Menschen, die in Herrenberg leben, sind willkommen und werden wertgeschätzt, unabhängig von ihrer Herkunft. Wir streben deren Einbindung in unsere offene Gesellschaft an und gestalten gemeinsam unsere Stadt so, dass sich alle zugehörig fühlen.“
Herrenberg ist eine internationale Stadt: Hier leben Menschen aus 119 Nationen, die viele verschiedene Sprachen sprechen. Von 34.000 Einwohnerinnen und Einwohnern hat rund ein Drittel eine Einwanderungsgeschichte. Ein gelingendes Miteinander in Vielfalt und der gleichberechtigte Zugang zu zentralen Bereichen des Lebens wie Bildung, Arbeit, Gesundheit, Kultur, soziale und politische Teilhabe, sind wesentliche Anliegen der Stadtverwaltung.
Integrationskonzept
Mit dem Ziel, die Teilhabe der zugewanderten Menschen zu verbessern und den Zusammenhalt in der Stadtgesellschaft zu stärken, hat die Stadtverwaltung ein Integrationskonzept erstellt. Das Integrationskonzept wird von einer breiten Basis getragen und im gemeinsamen Wirken mit allen beteiligten Organisationen mit Leben gefüllt und verwirklicht.
Die Integrationsbeauftragte der Stadt, Meliha Geiger, ruft alle Herrenbergerinnen und Herrenberger dazu auf, mitzumachen: „Mit dem Integrationskonzept gestalten wir ein vielfältiges, bereicherndes WIR unserer Stadtgesellschaft. Das Konzept ist auch eine Einladung: Engagieren Sie sich für ein gutes Zusammenleben in Herrenberg für alle.“
Handlungsfelder der Integrationsarbeit
Handlungsfelder der Integrationsarbeit
- Sprache und Bildung
- Wirtschaft und Arbeit
- Wohnen und Stadtentwicklung
- Soziales, Gesundheit und Sport
- Aktives Zusammenleben
- Interkulturelle Öffnung der öffentlichen Verwaltung
- Antidiskriminierung, Vielfalt und Zusammenhalt
Aufgaben der kommunalen Integrationsarbeit
Aufgaben der kommunalen Integrationsarbeit
- Aufbau von Strukturen innerhalb der Verwaltung und des Ehrenamts
- Koordination und Pflege eines Integrationsnetzwerks sowie themenspezifische Kooperation mit allen beteiligten Akteuren
- Entwicklung von Konzepten und Strategien zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund
- Überführung der konzeptionellen Arbeit in die Umsetzungsmaßnahmen und deren Koordination
- Professionalisierung der interkulturellen Begegnungen im Rahmen des städtischen Dienstleistungsspektrums durch Fortbildungen und interkulturelle Trainings
- Unterstützung der Institutionen bei Stärkung der interkulturellen Kompetenz und Etablierung von Integrationsangeboten
- Förderung der interkulturellen Arbeit von Migrantenselbstorganisationen
- Einbindung der Zivilgesellschaft in die Integrationsarbeit und deren Qualifizierung
- Maßnahmen zum Abbau struktureller und individueller Diskriminierung sowie Stärkung von Initiativen gegen Rassismus und Ausgrenzung
- Öffentlichkeitsarbeit zum Miteinander in Vielfalt