Zu Fuß

Bis 2030 sollen landesweit 30 Prozent aller Wege zu Fuß zurückgelegt werden. Die Förderung des Fußverkehrs auf lokaler Ebene soll entscheidend vorangebracht und die Belange der Fußgängerinnen und Fußgänger stärker in das Bewusstsein von Politik und Verwaltung gerückt werden.

Im Jahr 2016 nahm Herrenberg als eine von neun Kommunen, die vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg aus 36 Kommunen ausgewählt wurden, an Fußverkehrs-Checks teil, deren Ergebnisse und Lösungsansätze Vorbildcharakter für weitere Kommunen haben und wichtige Impulse für die weitere Fußverkehrsförderung in Baden-Württemberg geben sollen. Ziel war, Fragen des Fußverkehrs aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten.

Dazu fanden zwei Spaziergänge für Seniorinnen und Senioren (6. Oktober 2016) sowie Jugendliche (17. Oktober 2016) statt, die am 22. September 2016 in einem Auftakt-Workshop vorbereitet und am 23. November 2016 in einem Abschluss-Workshop ausgewertet wurden. Beim Auftakt-Workshop wurden gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung, Politik und Verbände die Belange der Fußgängerinnen und Fußgänger erörtert, die thematischen und räumlichen Schwerpunkte vorgestellt und diskutiert sowie die beiden Spaziergänge konzipiert. Beim Abschluss-Workshop wurden die Inhalte und Ergebnisse der beiden Checks zusammenfassend vorgestellt und erste Lösungsansätze und mögliche Maßnahmen vertiefend erörtert, die in den Integrierten Mobilitätsentwicklungsplan (IMEP) der Stadt Herrenberg, der derzeit erarbeitet wird, aufgenommen werden. Auch die Anregungen, die beim Planungscafé am 6. Februar 2018 von den teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern zum Thema „zu Fuß gehen“ in Herrenberg gegeben wurden, werden im IMEP berücksichtigt.

Präsentation des Abschlussworkshops (PDF)