Projektepool

Juniorwahl 2017 am Andreae-Gymnasium


Team der Juniorwahlen 2017 am AGHDaher wollten sie bei der Simulation Juniorwahl teilnehmen, die in der Woche des 18.09. bis zum 22.09. stattfanden, um ihren Mitschülern die Demokratie nahe zu bringen. Dabei haben sie um Hilfe bei dem Herrenberger Projektepool gebeten, die sie auch bekamen.

Bei der Simulation Juniorwahl werden die Bundestagswahlen nach gespielt. Das bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler unter 18 Jahren die Möglichkeit bekommen selbst zu erfahren und auszuprobieren wie so eine Wahl überhaupt funktioniert. Auch die Lehrer durften wählen und somit entstand ein politisches Meinungsbild der Schule.

Bei der Erststimme gab es ein deutliches Ergebnis: Gewonnen hat Marc Biadacz mit einem Anteil der Stimmen von 36,43%. Gleich darauf folgen Tobias Bacherle von den GRÜNEN mit 28%, und Jasmina Hostert mit 17,84% der Stimmen. Bei der Zweitstimme gab es ein ähnliches Ergebnis. Denn auch bei der Zweitstimme hat die CDU, mit einem Anteil der Stimmen von 28,9%, gewonnen. Auch die GRÜNE belegt den zweiten Platz, mit 28,6 %. Die SPD hat einen Anteil von 10,3 %, die FDP einen von 7,7%. Die Sonstigen hatten einen Anteil von 16,4 %. Mit 4,6% hätte es sowohl die LINKE als auch die AfD mit 3,6% nicht in den Bundestag geschafft, wenn es nach den Schülern ginge.

Im Vergleich zu den Ergebnissen der Bundesrepublik Deutschland wäre die CDU mit einem Anteil von 33% ebenfalls führende Partei. Danach sehen die Ergebnisse jedoch anders aus. So belegt die SPD, mit einem fast doppelt so großen Prozentsatz als bei den Schülern des AGHs, mit 20,5% den zweiten Platz. Ein großer Unterschied liegt bei den GRÜNEN: dort sind es nämlich vergleichsweise nur 8,9%. Auch die FDP kommt mit 10,7% in den Bundestag. Ein auffälliger Unterschied ist, dass die Parteien AfD (12,6%) und die LINKE (9,2%) in den Bundestag kommen, und sich somit von den Ergebnissen des AGHs in dieser Hinsicht unterscheiden.

Alles in allem kann man sagen, dass das Projekt gut funktioniert hat, da sich durch die Juniorwahlen viel Schüler politisch informiert haben. Ein weiterer Vorteil gerade bei jüngeren Schülerinnen und Schülern ist, dass sie auch zu Hause nachfragen ob und was die Eltern wählen.

Author: Tim Turek