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Sensibilisierung für die Flüchtlingsthematik


Sensibilisierung für das Thema Flucht an der HDSDer Theologe und Islamwissenschaftler zeigte den Auszubildenden anschaulich was das Problem ist mit der Begegnung mit Menschen aus anderen Kulturen, erklärte Fluchthintergründe und bot Möglichkeiten für den Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen. Anhand seiner eigenen gesammelten Erfahrungen aus seinen Reisen zeigte er anschaulich, was es eigentlich heißt fremd zu sein.

Ehrenamtlich engagiert er sich seit drei Jahren in einem Schulprojekt für syrische Flüchtlingskinder in Gaziantep, einer türkischen Stadt nahe der syrischen Grenze. Hier hat er mit anderen eine Möglichkeit für Kinder aufgebaut, an dem geflüchtete Kinder, einfach Kind sein können. Sie haben eine Wohnung gemietet und boten für 25 Kinder ein Grundschulprogramm. Dort bekamen die Kinder zusätzlich zu dem Unterricht täglich eine warme Mahlzeit. Die Kinder waren dankbar für alles was man ihnen bot. Doch schnell war klar, dass das was sie dort angefangen haben noch zu klein war. Denn mehr als 25 Kinder konnten sie nicht aufnehmen. So wuchs das Projekt und heute sind es bereits 180 Kinder, die dort betreut werden. Dort wo so viel Leid herrscht hat es Yasin geschafft, Kindern, die alles verloren haben, ängstlich und traurig sind und die absolut nichts für ihre Situation können, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Doch nicht nur dieses Lächeln ist wichtig, sondern auch die Bildung und Hoffnung. Er erzählte, dass für die Kinder das Wochenende, an dem es keine Schule gibt, das Schlimmste sei. Das Allerschlimmste für die Kinder wären jedoch die großen Ferien, wo zwei Wochen lang keine Schule ist. 

Max (auszubildender Erzieher): „Das was dort erreicht wurde ist für mich total beeindruckend und enorm wichtig.“ So wie Max erging es den meisten Teilnehmenden. Viele waren emotional sehr berührt und von der Echtheit des Referenten angetan.

"Was zudem von Bedeutung ist", erläuterte Herr Adigüzel, " ist die Arbeit hier mit denen, die diese gefährliche Reise zu uns geschafft haben." Hingehen statt warten, war ein Tipp den Yasin an die Auszubildenden hatte. Ein Tipp den jeder einzelne umsetzen kann: Keine Angst vor Fehler haben und vielleicht zaubern sie so anderen Menschen auch ein Lächeln ins Gesicht.