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F.ü.R - Projekt zur Gewaltprävention


Die Referierenden Brigitte Mohr, Roland Dommer, Martina Attenberger, Sandra Hätinger, Sonja Bauer, Angela Hertel und Birgit Stoll vermittelten den Schüler*innen in spielerischen Übungen und in Kleingruppen wichtige Zusammenhänge zum Thema Gewalt. Sie hielten die Kinder an sich anders zu verhalten, anders zu handeln und anders miteinander umzugehen. Die Wichtigkeit, ein Lob annehmen und auszusprechen, wurde deutlich ausgearbeitet. Mit positiven Eigenschaften eines jeden Einzelnen wurden die Schüler sensibilisiert und angehalten, den Schulalltag mit Achtung und Respekt zu meistern.

Das Thema rund um den Umgamng mit Wut wurde intensiv behandelt. Einstimmig stellten die Schülerinnen und Schüler klar, dass körperliche Gewalt keine Lösung ist. Vielmehr, so die Lösung der Schüler, müsse man lieber miteinander reden. Verschiedene Gewaltformen, wie zum Beispiel Gewalt durch Worte, Erpressung, Missbrauch von Medien, Ausgrenzung und Mobbing wurden in Kleingruppen mit den Schülern aufgearbeitet und verschiedene Lösungen zusammengetragen. Je nach Gruppe wurden die Gewaltformen in Rollenspielen vorgeführt.

Selbst eine Sachbeschädigung, wie das Beschmieren der Schulwände oder das Verstopfen der Toiletten, wurde zuerst nicht als Gewalt betrachtet. Sehr bald aber setzte sich bei den Schülern die Erkenntnis ein und sie erkannten, dass diese Handlungen auch als eine Form von Gewalt zu werten sind. Nach einiger Zeit wird sich ein Teil des F.ü.R.-Teams nochmals in die Klassen begeben, um zu sehen, ob sich eine gute Grundlage zur Verbesserung der Umgangsformen der Klassengemeinschaft entwickelt hat.