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Interkulturelle Jugendarbeit im Tischtennis-Verein


Sporthalle mit Tischtennisplatten und Spielenden Nach einer Phase der aktiven Mitgliederwerbung in den umliegenden Schulen im Jahre 2013 stellte sich heraus, dass 25% der Jugendlichen mit Interesse am Tischtennis einen Migrationshintergrund hatten. Um im Verein von Anfang an eine Atmosphäre von Toleranz und gegenseitiger Offenheit zu fördern, entwickelte die Leitung der Jugendabteilung die Idee eines gemeinsamen Projektwochenendes.

Neben viel Training gab es hier auch Zeit für Gesprächsrunden und ein gemeinsames Grillfest. Es wurde darauf hingearbeitet, eine Bereitschaft zum gegenseitigen Helfen und gemeinsamen Trainieren zu  zu fördern. So trainierten Nicht-Migranten mit Migranten, aber auch  Ältere mit Jüngeren und stärkere mit schwächeren Spielern. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt war eine Gesprächsrunde, bei der die beiden Jugendtrainer, die selbst aus Nigeria und dem Iran stammen, von ihren positiven und negativen Erfahrungen als Migranten in Deutschland erzählten. Sie konnten dadurch die Jugendlichen ermutigen, über ihre Erfahrungen zu berichten. Dadurch konnte nachhaltig die soziale Kompetenz in der Gruppe gestärkt werden.