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Vortrag zum Thema Humanitäre Hilfe in Afghanistan


Frau Weiler fährt mindestens einmal pro Jahr nach Afghanistan, dem Land Ariana. In Afghanistan wurden verschiedene Schulen mit Winterkleidung und Schreibwaren unterstützt. Während der Kämpfe sind viele Kinder zu Waisen geworden. Sie wurden von Verwandten aufgenommen, die den Kindern die Kleidung nicht finanzieren konnten. Die Kinder übernehmen Pflichten im Haushalt, wie zum Beispiel Wasserholen am Fluss mit einem Esel. Die Unterstützungen, die von Cabilla e.V. geleistet werden, vereinfachen die täglichen Aufgaben der Kinder. Ohne die Winterkleidung wäre der Schulweg nicht zu bewältigen. Die Dörfer liegen in den hohen Bergen nördlich von Kabul; um diese zu erreichen, braucht man ein Geländefahrzeug, ansonsten werden die Waren von Eseln weitertransportiert.

Im Jahr 2015 – nach einerLawinenkatastrophe – waren Häuser und Vorräte weggerissen worden. Dies war der Anlass dafür, dass Frau Weiler sich entschlossen hat, einen zusätzlichen Einsatz in Afghanistan zu machen. Es wurden 250 Familien, d.h. ca. 2500 Personen aus verschiedenen Dörfern mit Lebensmitteln versorgt. Die Kinder waren schon halb verhungert und apathisch. Speziell für diese Kinder lieferte die Organisation pro Familie zusätzlich zwei Kilogramm Sojamehl; das ist eine Aufbaukost nach längerer Hungerphase.

Kommentare der Bewohner: „Sehr interessant, Gegenden zu sehen, von denen man nichts weiß.“ Die Senioren können die Versorgung mit Lebensmitteln von Cabilla e.V. gut verstehen, denn sie wissen, wie es ist, wenn man nicht viel zu essen hat.

Authorin: Brigitte Weiler