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Hocketse im Garten von St. Josef in Herrenberg


Tische und Bänke bei der HocketseAm 22. September 2019 haben die Jugendgruppen der Seelsorgeeinheit Gäu (die Pfadfinder Herrenberg, die Ministranten aus Herrenberg, Kuppingen, Nufringen, Gäu und die KjG Kuppingen) eine Hocketse im Garten von St. Josef in Herrenberg veranstaltet. Morgens um 11 Uhr trudelten langsam die ersten Leute ein, zu denen sich nicht lange danach noch einige mehr gesellten. Die Bewirtung bot Grillwürste, Pommes, Krautschupfnudeln und Falafel zusammen mit erfrischend kühlen Getränken und Kuchenspenden mit Kaffee, die sich über den Tag verteilt rund 350 Personen einverleibten. Gleich morgens folgten auch einige Gäste aus der italienischen Gemeinde und dem Inklusionsgottesdienst in St. Martin unserer Einladung und belebten den Garten. Ehemalige Pfadfinder mit Familien, Gemeindemitglieder, junge Familien, Jugendliche Freunde und rüstige Senioren trafen sich im Pfarrgarten von St. Josef zum gemeinsamen Schmaus und um der musikalischen Begleitung zu lauschen. Von den Pfadfindern selbst gab eine musikalische Kombo folkige Cover mit Gitarre, Geige und zweistimmigem Gesang zum Besten, danach zog der Jugendchor der katholischen Kirche einige junge Familien an. Zum Schluss brachte die GoodVibe Manufaktur’, in der auch teilweise Jugendliche aus den Organisationen mitspielen, die Hocketse zum mitwippen und tanzen. Als kleines Highlight führte die KjG Kuppingen auch einen kleinen selbsterfundenen Tanz auf. Bis etwa 17 Uhr saßen viele Gäste, genossen die Atmosphäre und halfen uns die Einkäufe fast vollständig zu vertilgen.
Für uns Organisatoren war es eindrucksvoll, wie viele Mitglieder und Helfer an dem Tag da waren, und wie viele noch spontan vorbeikamen und mithalfen, entweder beim Verkauf, in der Küche, dem Getränkeverkauf, dem Kinderschminken oder der Spielmöglichkeiten für die Kinder und Erwachsenen. Viele blieben auch zum Abbau und sorgten, dafür, dass das ganze Material, das wir aufgebauten haben, wieder sauber und geordnet zurückgebracht wurde. Für uns Jugendliche aus den Jugendorganisationen war die Hocketse eine Premiere. Zum ersten Mal haben wir alle gemeinsam eine Hocketse geplant und veranstaltet. Umso schöner war es dann zu sehen, dass die Hocketse reichlich Anklang fand und sich die Planung und Mühe gelohnt hat. Wir konnten uns bei der Planung mit unseren Ideen und Stärken einbringen und erfahren, wie schön es ist, gemeinsam ein Fest für alle zu veranstalten und somit auch verschiedene Leute und verschiedene Generationen zusammen zu bringen. Darüber hinaus, lernten wir uns auch untereinander besser kennen und konnten uns vernetzen, was auch im Hinblick auf zukünftige Aktionen von Vorteil sein wird. Die Hocketse war auch eine gute Plattform um über die Jugendarbeit, die in den einzelnen Jugendorganisationen geleistet wird, zu informieren und sich nach außen hin zu präsentieren. So konnten sich Eltern und Kinder beispielsweise an den Stellwänden Fotos von Zeltlagern und anderen Aktionen anschauen und sich informieren. Und wer weiß, vielleicht wurde bei dem ein oder anderen dadurch auch das Interesse geweckt, den jeweiligen Jugendorganisationen beizutreten, was uns natürlich sehr freuen würde.  Die Hocketse hat sich in vielerlei Hinsicht gelohnt und war ein toller Begegnungsort für Jung und Alt, der uns und den Besuchern bestimmt noch eine Weile in guter Erinnerung bleiben wird.