Arbeitskreise für den Klimaschutz

Lokaler Klima- und Umweltschutz sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben, die nur durch ein starkes Miteinander von Bürgerinnen, Wirtschaft und Stadtverwaltung erfolgreich umgesetzt werden können. Die Stadt Herrenberg setzt daher auf den aktiven Austausch mit der Stadtgesellschaft und bietet engagierten Menschen und Initiativen die Möglichkeit, sich in verschiedenen Arbeitskreisen aktiv einzubringen. Mit der Maßnahme UME-7 ist die Gründung weiterer Arbeitskreise und die Fortschreibung etablierter Arbeitskreise als konkretes Projekt definiert.

Warum sind Arbeitskreise für die Stadtverwaltung wichtig?

Arbeitskreise fungieren als Schnittstelle zwischen Verwaltung und Stadtgesellschaft. Sie bieten eine Plattform für fachlichen Austausch, gemeinschaftliche Planung und die Umsetzung konkreter Maßnahmen. Durch die direkte Beteiligung von Bürgerinnen, lokalen Unternehmen und weiteren Akteuren wird sichergestellt, dass Klimaschutzmaßnahmen nicht nur verwaltungsintern entwickelt, sondern praxisnah gestaltet und von der Gesellschaft mitgetragen werden.

Aufgaben und Ziele der Arbeitskreise

  • Wissen teilen – Fachliche Expertise bündeln und relevante Informationen zugänglich machen

  • Beteiligung fördern – Stadtgesellschaft aktiv in Klimaschutzprojekte einbinden

  • Maßnahmen entwickeln – Konkrete Projekte planen und in Zusammenarbeit mit der Verwaltung umsetzen

  • Bedarfe identifizieren – Herausforderungen und Chancen vor Ort erkennen und Lösungen erarbeiten

  • Kooperation stärken – Vernetzung zwischen Stadtgesellschaft, Verwaltung, Unternehmen und Institutionen

Etablierte Arbeitskreise in Herrenberg

Im Folgenden finden Sie etablierte und künftig angedachte Arbeitskreise zu den einzelnen Themenbereichen zwischen Stadtgesellschaft und Stadtverwaltung. Die Liste wird stetig erweitert und aktualisiert.
Der Arbeitskreis Radverkehr setzt sich aus der Ortsgruppe Herrenberg/Oberes Gäu des ADFC (Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e. V.) und der Stadtverwaltung zusammen.

Durch quartalsweise Regeltreffen, Beteiligung an Planungsprozessen und öffentlichkeitswirksame Aktionen trägt der Arbeitskreis dazu bei, dass Radfahren als umweltfreundliche und attraktive Alternative in Herrenberg gestärkt wird. Im Mittelpunkt steht der Dialog zwischen Zivilgesellschaft und Stadtverwaltung, um gemeinsam eine sichere und zukunftsorientierte Mobilitätswende voranzutreiben.

Weitere Informationen können Sie auf der Homepage der Ortsgruppe Herrenberg/Oberes Gäu ADFC.
Der Arbeitskreis Energie ist seit über zwei Jahrzehnten eine treibende Kraft für nachhaltige Energienutzung in Herrenberg. Gegründet im Zuge der Agenda 21-Bewegung, engagiert sich die ehrenamtliche Gruppe für die effiziente Nutzung von Energie und die Förderung erneuerbarer Energien. Mit dem Leitsatz „Global denken – lokal handeln“ setzt sich der AK Energie für eine zukunftssichere, nachhaltige Energieversorgung und Wertschöpfung in der Region ein.

Der AK Energie hat unter anderem die Herrenberger Sonnendächer mitinitiiert und durch intensive Öffentlichkeitsarbeit den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden unterstützt. Zudem bietet der Arbeitskreis regelmäßig kostenfreie Erstberatungen durch zertifizierte Gebäude-Energieberater an, um Bürgerinnen und Bürger bei der Sanierung ihrer Gebäude und der Nutzung von Fördermöglichkeiten zu unterstützen oder kooperiert mit der städtischen Stabsstelle Klima- und Umweltschutz bei Informationsveranstaltungen.

Der Arbeitskreis Energie trifft sich immer am ersten Donnerstag eines jeden Monats um 20:00 Uhr im offenen Bürgerhaus Klosterhof. Weitere Informationen können Sie auf der Homepage des Arbeitskreis Energie einsehen.


Das Unternehmerinnen- und Unternehmerfrühstück bietet eine Plattform für den Austausch zwischen lokalen Unternehmen und der Stadtverwaltung zu aktuellen wirtschaftlichen und nachhaltigkeitsbezogenen Themen.

Dreimal im Jahr lädt die Wirtschaftsförderung der Stadt Herrenberg ins Mauerwerk ein, um bei einem kurzen Impulsvortrag relevante Aspekte für Unternehmen zu beleuchten. Neben allgemeinen Wirtschaftsthemen stehen regelmäßig auch klimafreundliche Unternehmensführung und betriebliche Klimaschutzmaßnahmen auf der Agenda. So wurden beispielsweise bereits der KEFF-Check+ zur Energieeffizienzberatung oder nachhaltige Strategien zur Reduktion von Emissionen thematisiert. Das Unternehmerinnen- und Unternehmerfrühstück fungiert als Arbeitskreis „klimafreundliche Unternehmen“.
 
Im Anschluss an die Vorträge bleibt ausreichend Zeit für Networking und den direkten Austausch. Das Amt für Wirtschaftsförderung und Kultur sowie die VHS Herrenberg laden alle Interessierten ein. Um Anmeldung über das Kurssystem der VHS Herrenberg wird gebeten.
  • Austauschplattform "klimafreundliche Landwirtschaft"
  • Arbeitskreis/Netzwerk (Stadt-)Grün