Die Stadtteile Herrenbergs stellen sich vor

  • Affstätt

    Bezirksamt Affstätt

    Wappen Affstätt

    Kaffeeberg 2
    71083 Herrenberg-Affstätt
    Telefon: 0 70 32 / 91 04 79
    Fax: 0 70 32 / 91 04 95
    E-Mail: affstaett@herrenberg.de

    Informationen

    • Historisches

      Historisches

      Seit dem freiwilligen Zusammenschluss mit Herrenberg im Jahre 1965 ist Affstätt ein Stadtteil Herrenbergs. Affstätt wurde im 13. Jahrhundert, im Jahre 1287, erstmals geschichtlich erwähnt. 1987 feierte Affstätt sein 700-jähriges Bestehen. In den Herrenberger Historischen Schriften, Band 2, ist die Geschichte Affstätts "Von Affinstättren zu Affstätt" ausführlich beschrieben und dargestellt.

      Affstätt liegt auf halbem Wege zwischen Herrenberg und dem Stadtteil Kuppingen frei in der offenen Ebene des Korngäus. Der Rand des Schönbuchs mit seinen Waldbergen ist nah und in der blauen Ferne kann die Hügelkette der Schwäbischen Alb erblickt werden. Die Einwohnerzahl Affstätts hat sich seit 1965 mehr als verdoppelt. Heute zählt Affstätt ca. 1650 Einwohner. Von Alters her hatte Affstätt überwiegend eine landwirtschaftliche Bevölkerungsstruktur, die sich jedoch in den letzten 20 bis 30 Jahren erheblich verändert hat.

      Die Gemarkung Affstätt umfasst ca. 473 ha. Sie reicht vom Stadtteil Kuppingen (Römerweg) bis zur Schwarzwaldsiedlung im Nordwesten. Die Grenze zieht sich weiter entlang der Sportanlagen an der Schießmauer durch das Affstätter Tal über die B 14 hinauf, entlang des Wohngebietes Lämmleshalde zum Schloßberg bzw. Fichtenberg, dann zum Rötelberg bis zur L1194 Nufringen-Kuppingen.

      Bis zum Jahre 1814 gehörte der Wald hinter Kuppingen Richtung Wildberg den Gemeinden Kuppingen, Oberjesingen und Affstätt gemeinsam. 1814 erfolgte die Aufteilung des 530 ha großen Waldes unter den drei Gemeinden. Deshalb hat Affstätt auch seinen Waldanteil als Exklave in zwei Stücken an der Markungsgrenze zu Wildberg-Sulz am Eck. Es sind die Waldgebiete "Brand" und "Hummelberg" mit je ca. 40 ha.

      Die zwischen der ehemaligen Gemeinde Affstätt und der Stadt Herrenberg ausgehandelte Eingliederungsvereinbarung über den Zusammenschluss regelt die beiderseitigen Rechtsbeziehungen und garantiert ein örtliches Eigenleben für Affstätt und die Erhaltung der dörflichen Eigenart. Die Eingliederungsvereinbarung ist, teilweise auch mit zeitlicher Verzögerung, eingehalten und vollständig erfüllt worden. Die der Grundversorgung von Affstätt dienenden und die Infrastruktur verbessernden Maßnahmen wurden realisiert, so z. B. Neubau einer Grundschule, Neubau einer Mehrzweckhalle, Erweiterung des Friedhofs, Sicherung der Wasserversorgung durch den Bau eines Wasserbehälters, Neugestaltung und Verschönerung des alten Ortskerns einschließlich verschiedener Ortsstraßen, Ausweisung von neuen Wohngebieten, z.B. "Zaunäcker" und "Leinenbrunnen" usw.

    • Einrichtungen des öffentlichen Lebens

      Einrichtungen des öffentlichen Lebens

      Im Bezirksamt Affstätt können fast alle Verwaltungsangelegenheiten erledigt werden. Acht Ratsmitglieder bilden den Ortschaftsrat, in dem alle Angelegenheiten, die die Ortschaft betreffen, beraten und vorentschieden werden. Im Gemeinderat der Stadt Herrenberg hat Affstätt 1 Sitz.

      Im Ort sind folgende Einrichtungen vorhanden: Bezirksamt, Vereinshaus, Backhaus, Feuerwehrgerätehaus, 2 Kindergärten, Grundschule, Turn- und Gemeindehalle, Sportanlagen, Friedhof, Evangelische Kirche und Gemeindezentrum, Arzt, Restaurant, Friseur, Physiotherapiepraxis und eine Gaststätte (2 Geldautomaten und 2 Kontoauszugsautomaten befinden sich in der Selbstbedienungsstelle im ehemaligen Volksbankgebäude).

  • Gültstein

    Bezirksamt Gültstein

    Lutherstraße 2
    71083 Herrenberg-Gültstein
    Tel.: 0 70 32 / 95 99 67
    Fax: 0 70 32 / 95 99 68
    E-Mail: gueltstein@herrenberg.de 

    Informationen

    • Historisches

      Historisches

      Gültstein liegt im oberen Ammertal. Der Ort schmiegt sich am Ufer der Ammer entlang und steigt leicht an zum Hang des Schönbuchrückens, dessen Panorama dominierend ist. Eine fruchtbare Kulturlandschaft mit satten Feldern und blühenden Zwetschgen- und Kirschbäumen umrahmt den Ort. Schon sehr früh wurde diese so fruchtbare und klimatisch bevorzugte Gegend besiedelt. Erste Ansiedlungen gab es bereits vor 4.000 Jahren. Als Gründungsjahr gilt 769, dem Jahr der ersten urkundlichen Nennung. Danach ist Gültstein der älteste Ort im Gäu und im Landkreis Böblingen. Aus dem bis dahin landwirtschaftlich geprägten Ort entwickelte sich ab 1965 mit der Ansiedlung des ersten Industriebetriebes eine Gemeinde, die heute Standort namhafter, international tätiger Unternehmen ist. Mit der Ansiedlung dieser Betriebe und den damit verbundenen fast 3.000 neuen Arbeitsplätzen stieg auch die Einwohnerzahl. Heute, im Jahre 2004, leben mehr als 3.400 Menschen in Gültstein. Seit dem 05.07.1975 ist Gültstein ein Teilort der Großen Kreisstadt Herrenberg. Im Rahmen des Landessanierungsprogramms wurden im Ortskern alle Straßen und Plätze neu gestaltet. Darüber hinaus wurde das denkmalgeschützte Rathaus, die Zehntscheuer und das alte Schulhaus saniert. Viele private Häuser wurden ebenfalls renoviert, modernisiert oder abgetragen und neu errichtet. Gültstein ist verkehrsgünstig erschlossen durch einen direkten Autobahnanschluss an die A 81 (Bodenseeautobahn), durch zwei Bundestrassen (B 28 und B 14 bzw. L 1184) und über die Ammertalbahn, die zwischen Herrenberg und Tübingen verkehrt und den direkten Anschluss an die S-Bahn nach Stuttgart ermöglicht sowie Busverbindungen nach Herrenbe

    • Einrichtung des öffentlichen Lebens

      Einrichtung des öffentlichen Lebens

      Im Rathaus, dem Sitz des Bezirksamtes, können fast alle Verwaltungsangelegenheiten erledigt werden. 

      10 Ratsmitglieder bilden den Ortschaftsrat, in dem alle Angelegenheiten, die die Ortschaft betreffen, beraten und vorentschieden werden. Im Gemeinderat der Stadt Herrenberg hat Gültstein 3 Sitze.

      Im Ort sind folgende Einrichtungen vorhanden: Rathaus, Vereinshaus, Backhaus, Feuerwehrgerätehaus, Kindergärten, Grundschule, Turn- und Versammlungshalle, Ammertalhalle, Sportanlagen, Friedhöfe, Evangelische und Katholische Kirche mit Gemeindezentren. Im Schloß Gültstein ist ein Tagungszentrum für Tagungen und Fortbildungen eingerichtet, das vom Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg unterhalten wird. Der Nahversorgung im Ort dienen: Banken, Ärzte, Apotheke, Metzger, Bäckerfilialen, Lebensmittelgeschäft, Postagentur und ein Supermarkt. Es gibt zwei Hotels, mehrere Restaurants und Gaststätten.

    • Kultur und Leben

      Kultur und Leben

      Das kulturelle und sportliche Leben in Gültstein wird von vielen Vereine und Gruppierungen geprägt, von Turnverein Gültstein, über den Posaunenchor bis hin zum Kleintierzuchtverein oder der Freiwilligen Feuerwehr. Alle Vereine in Gültstein finden Sie unter der Vereindatenbank.

      Seit 1970 besteht eine Städtepartnerschaft mit der französischen Stadt Amplepuis im Departement Rhone. Alle zwei Jahre finden offizielle Partnerschaftsbegegnungen statt, die vornehmlich von den Vereinen gestaltet werden.

      Neben den Vereinen wird das Bild von Gültstein geprägt durch historische Sehenswürdigkeiten, wie

      • die romanische Pfarrkirche St. Peter, Wehrkirche, erbaut 1091
      • das 1786 erbaute Rathaus
      • der ehemalige Dorfbrunnen aus Sandstein (1786)
      • das Schloß Gültstein, erbaut 1908 von Otto Kapp von Gültstein
      • die neuromanische, oktogone Grabkapelle, erbaut 1908 auf dem Alten Friedhof
  • Haslach

    Bezirksamt Haslach

    Hohenzollernstraße 33
    71083 Herrenberg-Haslach

    Tel.: 0 70 32 / 91 06 94
    Fax: 0 70 32 / 91 06 99

    E-Mail: haslach@herrenberg.de 

    Informationen

    • Historisches

      Historisches

      Haslach, lange Zeit kleinster Ort des Oberen Gäus, wurde erstmals am 01. November 775 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Lorsch urkundlich erwähnt. Erst nach einer großen Lücke gibt es dann wieder einen urkundlichen Beleg, wonach 1288 das Kloster Bebenhau-sen erstmals Grundstücke und Einkünfte aus Haslach erhielt. In seiner sehr wechselvollen Geschichte blieb Haslach stets das charakteristische Bauerndorf, was auch das heutige Ortsbild immer noch bestätigt. Neben den Großbauern hatte ein jeder der bis zum 19. Jahrhundert hier ansässigen Handwerker sein Äckerle. Die Industrialisierung hielt nur langsam Einzug, nicht zuletzt bedingt durch die überaus schlechte Ver-kehrsverbindung. Einziger Industriebetrieb war lange Zeit der Haslacher Steinbruch, der im Jahr 1908 eröffnet wurde und heute noch als Steinbruch geführt wird. In diesem Areal haben sich inzwischen aber auch ein Asphaltmischwerk und eine Betonmischanlage angesiedelt. Erst etwa ab 1960 setzte die innere Veränderung des Ortes ein. Die zunehmende Motorisierung und die regelmäßige Omnibusverbindung nach Herrenberg lockte Siedlungswillige, vor allem Angestellte und Werktätige aus Böblingen und Sindelfingen, an. Die Zahl der Vollerwerbsbauern sank. Erfreulicherweise hat sich der Ortskern im äußeren Dorfbild wie auch in der inneren Zusammensetzung im Wesentlichen behauptet. Trotzdem lässt sich ein Übergewicht der Wohngemeinde nicht leugnen. Pendler in die Arbeitsorte des Kreises sind weit in der Mehrzahl. Im Jahr 1970 machte die steigende Zahl junger Familien den Bau eines Kindergartens mit inzwischen 3 Gruppen notwendig. Eine einzügige Grundschule ist ebenfalls am Ort vorhanden. Am 01.12.1971 schloss sich Haslach im Zuge der Gemeindereform an Herrenberg an, von dessen Stadtkern es ca. 5 km entfernt liegt. Eine gute Linienbusverbindung garantiert werktags immerhin 27 Fahrten. Trotz guter Straßenerschließung ist Haslach von Durchgangsverkehr weitgehend verschont. 

    • Einrichtungen

      Einrichtungen

      Während die Einwohnerzahl um das Jahr 1900 noch weniger als 500 betrug und selbst im Jahr 1970 noch unter 1.000 lag, ist erst durch eine weitere Bauplatzerschließung in den 1970iger Jahren die 1.000er Grenze überschritten worden und liegt derzeit bei fast 1.800 Einwohnern.

      Der Teilort verfügt erfreulicherweise über so notwendige Infrastruktur, wie eine Bäckerei mit Lebensmittelsortiment, eine Metzgerei, Gastronomie sowie Dienstleistungen des Bankgewerbes und  im Bezirksamt auch der öffentlichen Verwaltung.

    • Kultur und Leben

      Kultur und Leben

      Haslach verfügt aber auch über ein aktives Gemeindeleben. Der Gesangverein Eintracht prägt das kulturelle Leben. Sport hat hier schon immer einen hohen Stellenwert gehabt und Haslach den Ruf als Handballhochburg verschafft. Seit der Gründung der Spielgemeinschaft mit Herrenberg und Kuppingen hat der positive Aufwärtstrend die ersten Herren- und Damenmannschaften sogar in die dritthöchste deutsche Liga gebracht. Die Jugendmannschaften spielen regelmäßig in den höchsten württembergischen Ligen. Der TV Haslach legt mit seinen verschiedenen Sparten und seiner intensiven Jugendarbeit die Basis für die herausragenden Erfolge. 

      Mit der 1993 fertig gestellten handballgerechten Sporthalle, der in dieser Halle integrierten Gaststätte und dem Feuerwehrgerätehaus konnte eine weitere entscheidende Komponente für Haslachs Infrastruktur geschaffen werden. 

      In Haslach bietet auch das kirchliche Leben eine Vielzahl von Aktivitäten und Angeboten.

  • Kayh

    Bezirksamt Kayh

    Kelterplatz 1
    71083 Herrenberg-Kayh

    Tel.: 0 70 32 / 95 99 82
    Fax: 0 70 32 / 95 99 83

    E-Mail: kayh@herrenberg.de 

    Informationen

    • Historisches

      Historisches

      Von 1900 bis Kriegsende hatte Kayh knapp 700 Einwohner. Durch Vertriebene und Flüchtlinge kamen dann innerhalb kurzer Zeit 200 dazu. Erst durch Baugebiete in den Jahren 1965 bis 1990 ist die Einwohnerzahl auf derzeit etwa 1400 angestiegen. Aus der landwirtschaftlich strukturierten Gemeinde wurde im Lauf der Zeit eine Wohngemeinde. Allerdings werden fast von jeder Familie weiterhin Baumgrundstücke bewirtschaftet, denn der Schönbuchhang ist ein weit bekanntes Kirschen- und Zwetschgenanbaugebiet.

      Kayh ist um 1190 entstanden. Klosterbrüder aus Ottobeuren bauten von Altingen aus am Schönbuchhang Wein an. Wegen des Weins waren die Kayher lange Zeit wohlhabend. Zeugnis davon sind das prachtvolle Fachwerk-Rathaus von 1550 und die Kelter. Mit Umstellung auf Obstbau und Most verschlechterten sich die Verhältnisse Mitte des 17. Jahrhunderts wesentlich. Im September 1990 wurde mit zwei großen Festwochenenden das 800-Jahr-Fest gefeiert. Allein zum sonntäglichen Festzug waren etwa 20.000 Zuschauer nach Kayh gekommen.

      Seit 1.12.1971 ist Kayh ein Stadtteil von Herrenberg.

      Kayh liegt am Schönbuchhang unterhalb des Grafenbergs. Das Dorf erstreckte sich früher entlang der B 28 (deshalb: so lang wia Koah). Durch mehrere Neubaugebiete hat es nun eine gefälligere Form und durch den Bau einer Umgehungsstraße (mit Lärmschutzwall) im Zusammenhang mit der nahegelegenen Bodenseeautobahn ist auch der starke Durchgangsverkehr weggefallen. Busverbindung besteht nach Herrenberg (Anschluss an die S-Bahn nach Stuttgart) und Entringen (Ammertalbahn nach Tübingen).

    • Einrichtungen des öffentlichen Lebens

      Einrichtungen des öffentlichen Lebens

      Auf dem örtlichen Bezirksamt können fast alle Verwaltungsangelegenheiten erledigt werden. Zur Beratung der die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten besteht ein Ortschaftsrat mit 10 Mitgliedern. Im Gemeinderat Herrenberg ist Kayh derzeit mit 2 Stadträten vertreten.

      Die am Ort benötigten Einrichtungen wie Rathaus, Kindergarten, Grundschule, Feuerwehrgerätehaus, Turn- und Versammlungshalle (gemeinsam mit Mönchberg), Friedhof und ev. Kirche sind vorhanden. Abgerundet wird das Angebot durch Banken, Bäcker, Metzger, Lebensmittelhändler und weitere Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe. Im Schuljahr 2008/09 besuchen insgesamt 83 Schüler die Grundschule in Kayh. Alle weiterführenden Schulen werden in Herrenberg besucht.

      Kanalisation mit Anschluss an die Kläranlage Gäu/Ammer und die Wasserversorgung (Bodenseewasser) sind auf dem neuesten Stand. Entsprechende Gestaltung der Fahrbahn und der Nebenanlagen beim Ausbau der Ortsdurchfahrt (früher B 28 jetzt Kreisstraße) waren Anreiz zu baulichen Verbesserungen auch im privaten Bereich. Für die Entwicklung und Erneuerung des Ortskerns wurde ein Rahmenplan aufgestellt. Nennenswerte Vorhaben in der Ortsmitte sind ein Neubau für Bank und Wohnungen (anstelle der alten Schule), die Privatsanierung des alten Pfarrhauses (Wohnung und Blumengeschäft) und die Sanierung der alten Kelter (Räumlichkeiten für Stadt, Volkshochschule und Vereine). 

    • Kultur und Leben

      Kultur und Leben

      Zum Vereinsleben sind musikalisch der Liederkranz (gemischter Chor und Jungen Chor "Quer Beat") und der Posaunenchor zu nennen. Die Sportfreunde bieten verschiedene sportliche Betätigungsmöglichkeiten (u.a. Waldsportplatz mit Vereinsheim). Zum Obst- und Gartenbauverein gehören die Belange der Baumgrundstücks- und Gartenbesitzer. Im Heimatgeschichts- und Trachtenverein haben sich Mitglieder, die ein altes Kleinbauernhaus als "Museumshäusle" eingerichtet haben, und eine Trachtengruppe (u.a. Dreschflegeln) zusammengefunden. Seit 2008 gibt es den Familienverein "Wirbelwind". Kayher Spätlese - ist der monatliche Seniorentreff im Evangelischen Gemeindehaus des Stadtteils Kayh zu einem geselligen Nachmittag.

  • Kuppingen

    Bezirksamt Kuppingen

    Knappengasse 14
    71083 Herrenberg-Kuppingen

    Tel.: 0 70 32 / 91 05 68
    Fax: 0 70 32 / 91 05 69
    E-Mail: kuppingen@herrenberg.de 

    Informationen

    • Historisches

      Historisches

      Früher zählte Kuppingen zu jenen alemannischen Urdörfern mit großer Markung, in denen die hoffreien Hundertschaftsführer ihren Herrnhof besaßen und nach der Christianisierung bei ihrer Burg die Burgkirche errichtet haben. Diese Burg stand auf den Mauern des heutigen Kirchhofs. Die Stefanuskirche in Kuppingen wird zu diesen Urkirchen innerhalb des Burgbereichs gerechnet.

      Kuppingen ist in einer von Kaiser Otto I unterzeichneten Urkunde erstmals im Jahr 961 n.Chr erwähnt. Nach einem Streit mit dem Pfalzgrafen von Tübingen musste 1314 die Burg abgebrochen werden. Mit dem Übergang der Herrschaft an die Grafschaft Wirtemberg (1436) ist Kuppingen als Besitz des Hauses Wirtemberg wieder urkundlich genannt. Unter Eberhard im Bart wurde (1495) Kuppingen zunächst im Lagerbuch - hier waren die herrschaftlichen Rechte gegenüber einem Dorf eingetragen - der Kellerei Böblingen geführt. Erst bei dessen Erneuerung erscheint unser Ort im Herrenberger Kellereilagerbuch (von 1523 an).

       Im 18. und 19. Jahrhundert hatte die bis 1100 Einwohner (1855) angewachsene Bevölkerung auf der vorhandenen Fläche nicht mehr die notwendige Existenzgrundlage. Dies hatte Auswanderungen nach Amerika und in den Südosten Europas - in den Donauraum - zur Folge hatte. Kuppingen war "Stabsgemeinde"; es bildete mit den heutigen Stadtteilen Affstätt und Oberjesingen von alters her einen sog. "Stabsverband". Kuppingen hatte damals Gerichtshoheit. 1817 - 1819 erfolgte die Auflösung des Stabsverbands zu selbständigen bürgerlichen Gemeinden.

      Heute - genauer seit 01.12.1971 gehört Kuppingen aufgrund freiwilliger Vereinbarung anlässlich der damaligen Gemeindereform im Lande Baden-Württemberg zur Stadt Herrenberg, die 1975 zur Großen Kreisstadt erhoben wurde. Nach 1950 hat die wirtschaftliche Entwicklung der bis dahin sehr landwirtschaftlich strukturierten Gemeinde auch außerhalb der Landwirtschaft Arbeitsplatzmöglichkeiten geboten. Die wirtschaftliche Entwicklung hat Kuppingen dann immer mehr auch zur Wohnsitzgemeinde mit derzeit 4100 Einwohnern gemacht.

      Dank des allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwunges der vergangenen Jahrzehnte konnten auf kommunalem, sozialem und kulturellem Gebiet beachtliche Leistungen vollbracht werden. Im Rahmen einer behutsam durchgeführten Dorferneuerung hat ein größerer Bereich der Ortsmitte unter Beachtung der historischen Gegebenheiten Kuppingens ein "neues Gesicht" bekommen.

      Der bis dahin zuletzt dünn besiedelt gewesene Ortskern, in dem nicht wenige Gebäude auch nach Denkmalschutzgesichtspunkten nicht mehr erhaltungsfähig waren, erhielt neue Wohngebäude, Gebäude für Dienstleistungen, Grün- und Parkierungsflächen sowie neue Straßenraumgestaltungen. Die Infrastruktur lässt kaum Wünsche offen.

    • Einrichtungen des öffentlichen Lebens

      Einrichtungen des öffentlichen Lebens

      Im Schulzentrum befinden sich außer einer Nachbarschaftshauptschule und einer Grundschule auch eine Sporthalle mit Sportflächen und einer von drei Kindergärten. Zwei Geldinstitute, ein Allgemeinarzt- und zwei Zahnarztpraxen, die Apotheke, eine Konditorei, die Bäckerei, zwei Metzgereien und eines der beiden Friseurgeschäfte sind in jeweils neuen oder renovierten Gebäuden im Ortskern auf kürzestem Wege im dortigen verkehrsberuhigten Bereich zu Fuß zu erreichen.


    • Kultur und Leben

      Kultur und Leben

      Die Gemeindehalle im Westen des Orts, die neu für die örtlichen Vereine renovierte "Alte Schule", mehrere Kinderspielplätze, zum Teil neue Gemeindehäuser der Kirchengemeinden, Sportplätze und Tennisplätze in Waldrandlage runden das Angebot öffentlicher Einrichtungen ab. 22 Vereine und kirchlich bzw. sozial tätige Organisationen sorgen für ein überaus lebhaftes Gemeindeleben. Schon Tradition ist ein jährlich in der zweiten Junihälfte in der Ortsmitte stattfindender Bauernmarkt mit Zwiebelkuchenfest. Nicht selten werden über 1000 Zwiebelkuchen in den beiden noch vorhandenen Backhäusern hergestellt und an die zahlreichen Gäste abgegeben.

  • Mönchberg

    Bezirksamt Mönchberg

    Bergstraße 9
    71083 Herrenberg-Mönchberg

    Tel.: 0 70 32 / 95 99 97
    Fax: 0 70 32 / 20 25 92
    E-Mail: moenchberg@herrenberg.de 

    Informationen

    • Historisches

      Historisches

      Mönchberg liegt am Keuperstufenrand des Schönbuchs. Obermönchberg - auf einer vorspringenden Terrasse des Gipskeupers - schaut weit ins Gäu hinaus. Untermönchberg liegt geschützt in einer Talmulde am Fuße dieser Terrasse. Ein Kranz von Tausenden von Obstbäumen umgibt das Dorf und hüllt es im Frühling in ein strahlendes Blütenmeer. Und oben an der steilen Bergkante des Stubensandsteins beginnen die weiten Wälder des Schönbuchs.

      Die Einwohnerzahl lag von 1900 bis Kriegsende bei 400 bis 500. Durch Vertriebene und Flüchtlinge stieg sie innerhalb kurzer Zeit auf 650 und sank dann aber wegen fehlender Baumöglichkeiten wieder auf 580. Erst durch Baugebiete in den Jahren 1965 - 1990 ist die Einwohnerzahl auf derzeit etwa 1100 angestiegen. Aus der landwirtschaftlich strukturierten Gemeinde wurde im Lauf der Zeit eine Wohngemeinde. Allerdings werden fast von jeder Familie weiterhin Baumgrund- stücke bewirtschaftet, denn der Schönbuchhang ist ein weit bekanntes Kirschen- und Zwetschgenanbaugebiet.

      Mönchberg ist im 12. oder 13. Jahrhundert entstanden. Hirsauer Mönche bauten von Gültstein aus Wein am Schönbuchhang an. Zeugnis davon ist der tiefe Keller unter der Kirche. Von der Entstehung an hatte Mönchberg mit Gültstein die Markung, die Waldungen und das Bürgerrecht gemeinsam. Zwar hatte jede Gemeinde ihren eigenen Schultheißen und Gemeinderat. Diese waren aber nur gemeinsam beschlussfähig. Erst mit der württ. Verfassung von 1833 wurde Mönchberg selbständig.

      Seit 1.12.1971 ist Mönchberg ein Stadtteil von Herrenberg.

    • Einrichtungen des öffentlichen Lebens

      Einrichtungen des öffentlichen Lebens

      Auf dem örtlichen Bezirksamt können die Einwohner die meisten Verwaltungsangelegenheiten direkt erledigen. Zur Beratung der die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten besteht ein Ortschaftsrat mit 8 Mitgliedern. Im Gemeinderat Herrenberg ist Mönchberg mit 1 Stadtrat vertreten.

      Die am Ort benötigten öffentlichen Einrichtungen wie Rathaus, Kindergarten, Feuerwehrgerätehaus, Friedhof, ev. Kirche und Gemeindehaus sind vorhanden. Grundschüler ( Kayh und Mönchberg gemeinsam) gehen je nach Jahrgang in Mönchberg oder in Kayh zur Schule. Hauptschule und alle weiterführenden Schulen sind in Herrenberg. Die Turn- und Versammlungshalle an der Markungsgrenze Kayh/Mönchberg wird gemeinsam genutzt.

      Kanalisation mit Anschluß an die Kläranlage Gäu/Ammer (derzeit ist das Regenüberklaufbecken im Bau) und die Wasserversorgung (Bodenseewasser) sind auf dem neuesten Stand

  • Oberjesingen

    Bezirksamt Oberjesingen

    Kocherstraße 20
    71083 Herrenberg-Oberjesingen

    Tel.: 0 70 32 / 91 05 47
    Fax: 0 70 32 / 91 05 54
    E-Mail: oberjesingen@herrenberg.de 

    Informationen

    • Historisches

      Historisches

      Oberjesingen liegt am Rande des Korngäus in 536 m Höhe an der B 296 zwischen Herrenberg und Calw. Seine Geschichte ist eng verknüpft mit der Nachbargemeinde Kuppingen. Erstmals ist der Ort 1314 urkundlich bezeugt, allerdings nicht als Oberjesingen, sondern als Oesingen. Aber auch Namen wie Uesingen, Üsingen, Yesingen und Üßingen finden sich in alten Schriften bis sich kurz nach Beginn des 30-jährigen Krieges der jetzige Name "Oberjesingen" herausgebildet hat.

      Oberjesingen war bis zum Ende des 2. Weltkrieges eine überwiegend bäuerlich geprägte Gemeinde. Neben einigen Handwerksbetrieben lebte der größte Teil der Bevölkerung von der Landwirtschaft. Danach ging, zunächst zögerlich, jedoch dann immer schneller die Anzahl der landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetriebe zurück. Die Zunahme der industriellen Produktion im nahen Ballungsbereich bot den Einwohnern des Ortes die Möglichkeit, dort ihr Brot zu verdienen.

      Der Ort hatte am Ende des 2. Weltkrieges knapp 800 Einwohner. Der bald einsetzende Flüchtlingsstrom machte auch vor Oberjesingen nicht Halt. Es mussten in kurzer Zeit ungefähr 300 Menschen, die aus ihrer Heimat vertrieben worden sind, aufgenommen werden. Dies stellte für die Gemeinde und ihre Bewohner eine nicht unerhebliche Herausforderung dar. Ein weiterer sprunghafter Anstieg der Bevölkerung erfolgte ab dem Jahr 1968 durch die Erschließung neuer Baugebiete. Heute wohnen im Ort nahezu 2.900 Einwohner, deren Zahl sich durch das neue Baugebiet "Guldenäcker" in Kürze auf mehr als 3.000 Einwohner erhöhen wird.

      Am 01. März 1972 schloss sich Oberjesingen im Zuge der Gemeindereform an die Stadt Herrenberg an, von deren Stadtkern es ca. 5 km entfernt liegt.


    • Einrichtungen des öffentlichen Lebens und Infrastruktur

      Einrichtungen des öffentlichen Lebens und Infrastruktur

      Oberjesingen ist der nördlichste Herrenberger Stadtteil. Die Kernstadt ist nur 5 Kilometer entfernt und in wenigen Autominuten erreichbar. Der Bus fährt zwei- bis viermal pro Stunde in die Innenstadt und garantiert den Anschluss an Zug- und S-Bahn. Rund 2.900 Menschen leben heute in Oberjesingen, und finden dort alles für den täglichen Bedarf: Zwei Kindertageseinrichtungen und eine Grundschule mit Kernzeitbetreuung finden sich im Ort. Für die Nahversorgung gibt es eine Bäckereifiliale, eine Metzgerei, zwei Bankfilialen, einen Friseur, eine Kfz-Werkstatt, einen Blumenladen sowie eine Allgemeinarztpraxis. Im Mühlenladen können außerdem die in der ortsansässigen Getreidemühle erzeugten Produkte erworben werden. Ein reges Vereinsleben bereichert den Ort, der im Jahr 2014 sein 700-jähriges Ortsjubiläum feiern konnte. Die Höhenlage des Ortes und die reizvolle Umgebung zwischen Schwarzwald und Schönbuch sorgt für die hohe Wohnqualität in Oberjesingen. Mit vielen Sonnenstunden und wenigen Nebeltage ist Oberjesingen ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge und ein toller Platz zum Leben.

    • Kultur und Leben

      Kultur und Leben

      Ein Wahrzeichen ist die weithin sichtbare Bricciuskirche, die in den Jahren 1857/58 erbaut und 2008 – 2010 unter sehr großer Anteilnahme der Oberjesinger Bürgerinnen und Bürger innen renoviert wurde. Eine Besonderheit ist das Altarbild des Kirchenmalers Rudolf Schäfer aus dem Jahr 1953. Das Gemeindezentrum - 1980 von der Evangelischen Kirchengemeinde mit erheblicher Unterstützung der örtlichen Bevölkerung und der Stadt gebaut - ist ein Zentrum des örtlichen Lebens. Es kann auch für private Feiern angemietet werden. Mit der Wasenäckerhalle (eingeweiht 1998) ist ein noch intensiveres gesellschaftliches und sportliches Leben im Ort möglich. Für Kinder ab dem 2. Lebensjahr bis zur Einschulung gibt es zwei Kindergärten mit insgesamt fünf Gruppen. Der Bau einer 2-zügigen Grundschule neben der Wasenäckerhalle wurde 2002 fertiggestellt.

      Die Vereine leisten durch ihre Aktivitäten und Veranstaltungen einen wertvollen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben. Sehr beliebt ist das Backhaus, in dem viele Oberjesingerinnen und Oberjesinger noch ihr eigenes Brot backen. Aus dem Backhaus kommt auch der legendäre Oberjesinger Zwiebelkuchen, der von den Vereinen verkauft wird. Er findet zum Beispiel beim Oberjesinger Weihnachtsmarkt neben Weihnachtsbrezeln und Holzofenbrot reißenden Absatz.

      Nur 15 Gehminuten entfernt am Waldrand hat man eine schöne Sicht über Herrenberg und das Gäu bis hin zur Schwäbischen Alb und findet schöne Strecken zum Spazierengehen. Am Sportplatz beginnt der Oberjesinger Laufpfad, der auf eine Initiative der Abteilung Freizeitsport des Sportvereins Oberjesingen zurückgeht und drei Laufstrecken mit unterschiedlichen Längen für Jogger und Walker bietet. Am nordwestlichen Ortsrand bringt der rund eineinhalb Kilometer lange Streuobstlehrpfad den interessierten Besucherinnen und Besuchern mit Informationen diese einzigartige Kulturlandschaft des Gäus nahe. Oberjesingen besticht nicht nur durch seine schöne Wohnlage, sondern auch durch die Nähe zur Natur. Ein Ort zum Wohlfühlen!