Fragen & Antworten - Der Kompass der Stabsstelle Klima- und Umweltschutz

Sie haben Fragen zu Themen aus dem Bereich Klima- und Umweltschutz? Dann sind Sie auf dieser Seite genau richtig. Im Folgenden finden Sie Fragen und Antworten zu allen Themenbereichen der Stabsstelle.

Falls Sie im Anschluss noch offene Fragen haben sollten, können Sie sich gerne zu unseren Sprechzeiten bei uns sowohl persönlich als auch telefonisch melden.

Wir freuen uns auf Sie!

Fragen & Antworten:

Im Folgenden finden Sie Fragen und Antworten zu den einzelnen Themenbereichen der Stabsstelle Klima- und Umweltschutz (KUS). Die Liste wird stetig erweitert und aktualisiert.

Allgemeine Fragen:

Eine Übersicht über alle Projekte finden Sie auf der Projekthomepage des Klimafahrplans. Weitere aktuelle Maßnahmen und Projekte finden Sie hier und können Sie darüber hinaus den einzelnen Fachbereichen der städtischen Stabsstelle Klima- und Umweltschutz, beispielsweise Umwelt, entnehmen.
Die Stabsstelle Klima- und Umweltschutz ist im Dezernat 3 der Baubürgermeisterin angesiedelt und als zentrale Organisation dafür zuständig, den Klima- und Umweltschutz sowie die Energie- und Mobilitätswende in Herrenberg voranzutreiben und zu verstetigen.
Das Team der Stabsstelle befasst sich übergeordnet mit den Themen Klima und Umwelt. Dabei werden die damit in Verbindung stehenden Themenbereiche Energie, nachhaltige Mobilität, Kampagnen- und Öffentlichkeitsarbeit, Bildungsarbeit im Sinne des Klima- und Umweltschutzes, Arten- und Naturschutz, Klimawandelanpassung und Landschaftsplanung behandelt und durch Projekte umgesetzt.
Sie können die Stabsstelle Klima- und Umweltschutz jeden Montag von 8:30-12:00 Uhr und von 13:00 bis 16:00 Uhr sowie jeden Donnerstag von 08:30 bis 12:00 Uhr in der Sprechstunde sowohl telefonisch als auch persönlich erreichen. Das Büro befindet sich im zweiten Obergeschoss am Seeländerplatz 3. Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Stabsstelle auch per E-Mail unter kus(at)herrenberg.de zu erreichen. Wir freuen uns auf Sie und beantworten gerne Ihre Fragen!

Sollten Sie nach einer speziellen Ansprechperson suchen, finden Sie diese auf der Informationsseite der Stabsstelle.
Wir bieten regelmäßig Stellen für Werkstudierende an. Auch Praktika sind bei uns möglich, oder wir unterstützen bei Bachelorarbeiten.

Die letzten Themen waren:

"Naturschutz in Kommunen anhand des Ökokontos - Eine Studie über das Planungsprojekt Gartenäcker und die Ausgleichsfläche Stauchhalde in der Kommune Herrenberg - Gültstein", 2024, Verfasser: Fabian Michel, Bachelorarbeit am Geographischen Institut der Eberhard Karls Universität Tübingen.
"Analyse der Landschaftsveränderungen in Herrenberg mithilfe des GIS", 2024, Verfasser: Felix Flegel, Bachelorarbeit im Studiengang Nachhaltiges Regionalmanagement, Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg.
"Der Zustand der Streuobstwiesen Herrenbergs am Beispiel unterschiedlicher Expositionen und Hanglagen", 2023, Verfasserin: Clara Balzer, Bachelorarbeit im Studiengang Nachhaltiges Regionalmanagement, Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg.

Bei Interesse kann gerne folgende E-Mail-Adresse kontaktiert werden: kus(at)herrenberg.de

Fragen zum Themenbereich Klima:

Der Klimafahrplan ist der Herrenberger Fahrplan zur Klimaneutralität. In insgesamt neun verschiedenen Handlungsfeldern sind 85 Maßnahmen aufgeführt, mit denen das ehrgeizige Ziel eines klimaneutralen Herrenberg bis 2045 erreicht werden soll.

Nach diesem Klimafahrplan sind die Projekte der Stabsstelle Klima- und Umweltschutz ausgerichtet.

Weitere Informationen finden Sie hier. Und wenn Sie sich über aktuelle Projekte des Klimafahrplans informieren möchten, dann finden Sie diese hier.
Das Streetlife Festival in Herrenberg verwandelt die Seestraße für einen Tag in eine autofreie Zone, die zum Flanieren, Verweilen und kreativen Mitmachen einlädt.

Das Event findet jedes Jahr im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche statt und setzt ein Zeichen für nachhaltige Mobilität und Klimaschutz.

Auch in diesem Jahr ist es wieder soweit: Am Sonntag, den 21. September 2025 zwischen 11 und 18 Uhr veranstaltet die Stabsstelle Klima- und Umweltschutz das vierte Streetlife Festival. Unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ wird die Seestraße zu einem Ort der Begegnung, des Austauschs und der gelebten Gemeinschaft.

Weitere Informationen finden Sie hier.
Die Stabsstelle hält Vorträge und macht Workshops mit verschiedenen Schulen. Falls Ihre Bildungseinrichtung Interesse an einem Vortrag hat, kommen Sie gerne innerhalb unserer Öffnungszeiten oder per E-Mail unter: kus(at)herrenberg.de auf uns zu. 

Zusätzlich verfolgt die Stabsstelle KUS, die Projektreihe "Ich bin ein Klimaheld". Die Projektreihe ist ein seit 2018 laufendes Bildungsprogramm für Dritt- und Viertklässler an Herrenberger Grundschulen. Ziel des Projektes ist es, Kinder spielerisch und interaktiv für Klimaschutzthemen zu sensibilisieren. Weitere Informationen über das Projekt und weitere Projekte finden Sie hier. Zu den Projekten im Bereich Umweltbildung gelangen Sie hier.
Die Stabsstelle Klima- und Umweltschutz der Stadt Herrenberg bietet gemeinsam mit der Stadtbibliothek z. B. Energieverbrauchsmessgeräte, mit denen Sie versteckte Stromfresser im Haushalt aufspüren können, oder eine Wärmebildkamera, um Schwachstellen in der Dämmung zu erkennen. So können Sie gezielt Energie sparen, Kosten senken und gleichzeitig das Klima schützen. Weitere Informationen zum Verleihangebot finden Sie unter folgendem Link.

Außerdem bietet die Stadt Herrenberg mit dem „stadtRad“ ein viertes, kostenlos ausleihbares E-Lastenrad in Herrenberg an – ideal für Wocheneinkäufe, Familienausflüge oder den Transport schwerer Lasten. Die Ausleihe ist einfach: Mit einem gültigen Stadtbibliotheksausweis können Sie das stadtRad für bis zu 7 Tage gebührenfrei nutzen. Die Buchung erfolgt online, Abholung und Rückgabe finden zu den Öffnungszeiten der Stabsstelle Klima- und Umweltschutz im Technischen Rathaus (Seeländerplatz 3) statt. Weitere Informationen zum Verleihangebot finden Sie unter folgendem Link.

Fragen zum Themenbereich Umwelt:

Die Stadt Herrenberg wurde als Modellkommune für die Biotopverbundplanung ausgewählt, um die Artenvielfalt durch gezielte Schutz- und Entwicklungsmaßnahmen auf kommunalen und privaten Flächen zu fördern. Dieses Modellprojekt wurde vom Regierungspräsidium Stuttgart beauftragt und umfasste öffentliche Veranstaltungen sowie Vor-Ort-Termine mit Landwirten. Ziel ist es, durch Landschaftspflegemaßnahmen und Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren die Biodiversität zu stärken. Konkrete Maßnahmenvorschläge wurden erarbeitet, die freiwillig umgesetzt werden können, um Biotopflächen zu sichern und neue Lebensräume zu schaffen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektseite der Biotopverbundplanung.
Der Biber (Castor fiber) ist ein faszinierendes Tier, das durch seine beeindruckenden Fähigkeiten und seinen einzigartigen Lebensstil die Natur nachhaltig prägt. Als zweitgrößtes Nagetier der Welt ist der Biber mit seinen charakteristischen Merkmalen wie dem breiten, flachen Schwanz und den großen Schneidezähnen leicht zu erkennen. Diese Tiere sind wahre Meisteringenieure der Natur und spielen eine entscheidende Rolle im Ökosystem.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Doch was kann ich tun, wenn der Biber mir Sorgen bereitet? Dann heißt es erst einmal die Ruhe zu bewahren. Denn das streng geschützte Tier darf unter keinen Umständen gejagt, gefangen oder gar getötet werden. Doch für jedes Problem gibt es eine Lösung.

Aus diesem Grund gibt es das Bibermanagement. Hier gibt es Informationen und Ansprechpartner, die bei Fragen und Problemen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Regierungspräsidien Baden-Württemberg.


Warum sind längere Hitzeperioden gefährlich?

  • Hitzewellen belasten den Kreislauf, können zu Dehydrierung, Hitzekrämpfen oder Hitzschlag führen.
  • Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder, Schwangere sowie Personen mit Vorerkrankungen.
  • Auch gesunde Menschen leiden: Schlafprobleme, Konzentrationsstörungen und Leistungsabfall sind häufig.
  • Infrastruktur und Umwelt können ebenfalls Schaden nehmen (z. B. Schäden an Straßenbelägen, Austrocknung von Pflanzen).

Wie kann ich mich selbst schützen?

  • Viel trinken, auch ohne Durstgefühl (am besten Wasser oder ungesüßte Tees).
  • Alkohol, stark gezuckerte Getränke und große Mahlzeiten vermeiden.
  • Räume abdunkeln und tagsüber geschlossen halten, morgens und abends gut lüften.
  • Körperliche Anstrengungen in die kühleren Tageszeiten legen.
  • Helle, leichte Kleidung tragen und Kopfbedeckung im Freien nutzen.

Wie verhalte ich mich im Freien?

  • Aufenthalte in der prallen Mittagssonne (11–16 Uhr) vermeiden.
  • Bei notwendigen Aufenthalten: Schatten suchen, Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor nutzen.
  • Sport und körperliche Belastung in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegen.
  • Auf regelmäßige Pausen und Flüssigkeitszufuhr achten.

Wie kann ich besonders gefährdete Menschen in meinem Umfeld schützen?

  • Ältere Menschen regelmäßig daran erinnern, ausreichend zu trinken und für Abkühlung zu sorgen.
  • Kleinkinder vor direkter Sonne schützen, leichte Kleidung wählen und niemals im Auto zurücklassen.
  • Pflegebedürftige Personen und chronisch Kranke besonders im Blick behalten, Medikamenteneinnahme mit Ärztinnen/Ärzten abklären.
  • Nachbarn und Angehörige im Alltag unterstützen (z. B. Einkäufe übernehmen, kühlere Räume anbieten).

Wo finde ich aktuelle Informationen?








Was ist die Tapinoma magnum?

  • Die Tapinoma magnum ist eine aus dem Mittelmeerraum eingewanderte Ameisenart, die sich in Süddeutschland stark ausbreitet. Sie bildet sogenannte „Superkolonien“ mit Hunderttausenden bis Millionen Arbeiterinnen und mehreren Königinnen.

Woran erkenne ich die Art Tapinoma magnum?

  • Größe & Farbe: Arbeiterinnen sind 2–4 mm groß, glänzend schwarz bis dunkelbraun, häufig unterschiedlich groß (keine einheitliche Koloniegröße).
  • Ameisenstraßen: Besonders an warmen Tagen fallen lange, breite „Ameisenstraßen“ mit Hunderten Tieren auf, die zielgerichtet unterwegs sind.
  • Nester: Häufig kleine Auswurfhügel aus Sand, Erde oder feinem Kies in Fugen von Pflastersteinen, an Mauern oder im Garten.
  • Geruch: Bei Störung verströmen die Ameisen einen sehr intensiven, unangenehmen Geruch – erinnert an ranzige Butter.
  • Lebensräume: Besonders in urbanen Strukturen wie Pflasterungen, Mauersockeln, Terrassen und technischen Anlagen.

Welche Schäden können entstehen?

  • Nester in elektrischen Anlagen wie Kabelkästen → Kurzschlüsse, Korrosion, Ausfälle von Strom/Internet
  • Unterhöhlung von Mauersockeln, Pflasterungen oder Natursteinen
  • Verdrängung heimischer Ameisenarten → Risiko für die Biodiversität

Wie breitet sich die Art aus?

  • Einschleppung meist über importierte Pflanzen
  • Verteilung innerhalb der Kolonien durch Erdaushub, Bauschutt oder Gartenstrukturen
  • Bildung großflächiger Netzwerke von Superkolonien

Was können Bürgerinnen und Bürger tun?

  • Funde dokumentieren (Foto + Fundort + Datum)
  • Meldung über den Schadensmelder der Stadt Herrenberg und über die Tapinoma-Meldeplattform des Forschungsprojekts Naturkundemuseen Stuttgart und Naturkundemuseen Karlsruhe
  • Keine Erde oder Pflanzen aus betroffenen Gärten weitergeben
  • Keine Pestizide einsetzen – sie wirken bei Superkolonien nicht

Fragen zum Themenbereich Energie und nachhaltiges Bauen:

Derzeit gibt es in Herrenberg keine kommunale Förderung für PV-Anlagen oder Balkonkraftwerke.

Im Klimafahrplan ist jedoch die Maßnahme UME-4 verankert, die die Einführung einer kommunalen Förderrichtlinie vorsieht. Dieser „Klimafonds“ soll – unter Berücksichtigung der finanziellen Situation der Stadt – in den kommenden Jahren erarbeitet und separat vom Gemeinderat beschlossen werden.
Aktuell besteht in Baden-Württemberg keine landesweite Förderung für PV-Anlagen. Förderprogramme können sich jedoch ändern. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Umweltministeriums Baden-Württemberg.

Ja, wenn Sie Interesse haben, sich über Wohnraumteilung und notwendige Umbaumaßnahmen beraten zu lassen, so erstattet die Stadt Herrenberg Ihnen die Kosten für ein Erstgespräch mit einem Architekten oder einer Architektin einmalig bis 400 Euro.

  • Die Wahl der Architektin oder des Architekten liegt in Ihrer Hand, ebenso die Terminvereinbarung- und durchführung.
  • Bei der beratenden Architektin bzw. dem Architekten muss es sich um ein eingetragenes Mitglied einer Architektenkammer handeln.
  • Das Beratungsgespräch muss protokolliert und von Ihnen sowie der Architektin oder dem Architekten unterschrieben werden. Nutzen Sie hierzu bitte das offizielle Beratungsprotokoll der Landsiedlung Baden-Württemberg.
  • Bitte senden Sie das unterzeichnete Beratungsprotokoll zusammen mit dem ausgefüllten und unterschriebenen Antrag auf Gewährung oder Kostenerstattung an die Stadt Herrenberg.
  • Alle Infos unter www.herrenberg.de/Beratungsprämie
Ja. Die staatliche KfW-Bank bietet über das Programm Erneuerbare Energien – Standard (270) zinsgünstige Kredite für die Anschaffung und Installation von PV-Anlagen an – egal ob auf Dächern, an Fassaden oder auf Freiflächen. Gefördert werden nicht nur die Anlagen selbst, sondern auch Planung, Projektierung, Installation und Batteriespeicher. Die Mindestlaufzeit der Kredite beträgt zwei Jahre.

Weitere Informationen zu Förderprogrammen von Bund, sowie Antragsformulare, finden Sie auf den Seiten des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE).
Als Stabsstelle Klima- und Umweltschutz stehen wir Ihnen zu unseren Sprech- und Öffnungszeiten zur Seite und beantworten Ihre Fragen.

Darüber hinaus gibt es verschiedene kostenfreie, unabhängige und ehrenamtliche Ansprechpartner in Herrenberg, die Ihre individuellen Fragen zu spezifischen Energiethemen und -anliegen beantworten können. Weitere Informationen finden Sie als Übersicht hier.
Die DENA und BAFA-zertifizierten Energieberater des Arbeitskreis Energie informieren ehrenamtlich zu allen Themen rund um Heizungstechnik, Gebäudedämmung, Sanierung und Neubau. Unter folgendem Link können Sie sich für eine 45 -minütige kostenfreie Erstberatung im Klosterhof, Bronngasse 13, 71083 Herrenberg anmelden.
Die BürgerSolarBeratung Herrenberg berät und begleitet Sie auf dem Weg zu einer eigenen Photovoltaikanlage. Die Beratung erfolgt in vier Schritten und beinhaltet u.a. die Erfassung verschiedener objektbezogener Aspekte wie Lage, Dachform, Ausrichtung, Berechnungen und Modellierungen von Vorhaben oder die Diskussion der erarbeiteten Lösungsansätzen.

Geschult wurden die 30 aktiven Bürgerinnen und Bürger von erfahrenen Fachleuten des Vereins MetropolSolar.
Ja - Über alle Belange rund ums energetische Sanieren und energieeffiziente Heizen klärt auch die Energieagentur des Landkreises Böblingen auf. Die Energieagentur Böblingen bietet seit 2008 unabhängige und neutrale Energieberatung zu den hochaktuellen Themen Energiesparen, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien.
Die Holzbauinitiative basiert auf dem Beschluss des Herrenberger Gemeinderats vom 18. Februar 2020, der festlegt, dass bei zukünftigen kommunalen Bauvorhaben energiearme Baustoffe und nachwachsende Rohstoffe, insbesondere Holz, bevorzugt werden sollen.

Das Ziel der Initiative ist es, eine Methodik zu entwickeln, die die Verwendung von Holz in städtischen Bauprojekten, in der Stadtplanung und -entwicklung sowie bei der Vergabe von städtischen Flächen fördert. So soll der Baustoff Holz vermehrt in kommunalen Bauvorhaben zum Einsatz kommen und damit ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektseite der Holzbauinitiative.
Das „Schaufenster klimafreundliches Bauen“ ist ein Projekt aus dem Klimafahrplan Herrenberg und zeigt beispielhaft, wie Gebäude – insbesondere kommunale Liegenschaften – nachhaltig gebaut oder saniert werden können.

Dabei werden u. a. der Einsatz erneuerbarer Energien, klimafreundlicher Baustoffe, energieeffizienter Bauweisen, Dach- und Fassadenbegrünung sowie nachhaltiger Heiz- und Klimatechnik vorgestellt.

Ziel ist es, Anregungen und Ideen zu geben, die sich auch bei Ihnen zu Hause umsetzen lassen – für niedrigere Energiekosten, mehr Wohnkomfort und aktiven Klimaschutz.
Die Stadt Herrenberg hat mit dem Klimafahrplan "Klimaneutrales Herrenberg" auch die Reduktion von Treibhausgasen im Energiesektor beschlossen. Ein Grundpfeiler für die Erreichung dieses Ziels ist der Ausbau von Windenergie.

Ausführliche Informationen zu dem Projekt finden Sie hier. Wenn Sie sich tiefergehend mit der Thematik der Windenenergie befassen wollen, stehen Ihnen hier weitere Informationen zur Verfügung. Und zuletzt gibt es weitere Informationen auf der Projektseite des Energiedialogs.
Der Ausbau erneuerbarer Energien ist von zentraler Bedeutung für eine nachhaltige Energieversorgung im Bund, Land und in der Region. Hierzu gehört insbesondere auch die Nutzung solarer Energie in Form von Photovoltaik (Strom) und Solarthermie (Wärme).

Daher hat die Stadt Herrenberg dies mit dem Beschluss des Klimafahrplans anerkannt und eine Potentialflächenanalyse für Freiflächenphotovoltaik erarbeitet, um den Ausbau erneuerbarer Energien im Rahmen des Klimawandels weiter voranzubringen. 

Der Analyse ist zu entnehmen, auf welchen Flächen in Herrenberg Freiflächenphotovoltaikprojekte realisiert werden könnten. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektseite.
Ein kommunaler Wärmeplan bildet die Grundlage für eine klimaneutrale Wärmeversorgung. Die Kommunale Wärmeplanung soll die Frage beantworten, welche Wärmeversorgungsoption in einem bestimmten Gebiet oder Quartieren besonders geeignet ist. Sie zeigt also auf, wo Wärmenetze ausgebaut werden könnten, welche Gebiete für individuelle Heizlösungen geeignet sind und wie erneuerbare Energien oder Abwärme genutzt werden können.

Weitere Informationen zur Kommunalen Wärmeplanung in Herrenberg können Sie hier einsehen.
Die Wärmeplanung ist zunächst ein Konzept und keine Bauverpflichtung. Sie zeigt Perspektiven und sinnvolle Lösungen für die einzelnen Stadtgebiete auf.

Wenn Ihr Viertel in der Kommunalen Wärmeplanung als mögliches Wärmenetzgebiet dargestellt wird, heißt das zunächst: Es gibt dort Potenzial. Ob ein Projekt wie ein Wärmenetz tatsächlich umgesetzt wird, hängt von der Wirtschaftlichkeit, der technischen Machbarkeit und den Entscheidungen des Gemeinderats ab.
Sie können die Kommunale Wärmeplanung auf der Projekthomepage oder im HerrenbergGIS einsehen.

Das HerrenbergGIS soll planungs- und baurelevante Informationen öffentlich und online für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich machen. Es ist kostenlos, einfach zu bedienen und stellt umfassende Informationen zur Verfügung. So können auch für jeden Stadt- und Ortsteil die detaillierten Steckbriefe mit Aussagen zum Gebäude- und Heizungsbestand, zu Potenzialen für erneuerbare Energien und Optionen für energetische Sanierung, Heizungsmodernisierung und die zukünftige Wärmeversorgung im HerrenbergGIS eingesehen werden.
Nein. Die bei der Erstellung der kommunalen Wärmeplanung ausgewiesenen Gebiete weisen lediglich einen informativen Charakter auf, ohne rechtliche Folgen für Eigentümerinnen und Eigentümer. Es gibt aktuell keinen Zwang für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer, ihre Heizungsanlage an die Wärmeplanung anzupassen.

Fragen zum Themenbereich Mobilität:

stadtnavi ist eine von Herrenberg entwickelte und vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geförderte Mobilitäts-App für Browser und Smartphone. Neben vielen anderen nützlichen Funktionen vernetzt stadtnavi alle verfügbaren Mobilitätsangebote in der Region und macht eine intermodale Routenplanung möglich. Mit stadtnavi kommst du immer bequem von A nach B.
Das Besondere dabei ist, dass stadtnavi eine Open Source Anwendung ist und auf Open Data basiert. Jede Kommune, jeder Landkreis, jede Region kann stadtnavi ohne Lizenzgebühren kopieren und bei sich einsetzen und profitiert auch wiederum von den Weiterentwicklungen in anderen Kommunen.

Weitere Informationen gibt es hier.
stadtnavi wurde als Open Source Produkt im Rahmen des Förderprograms „Saubere Luft“ (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur - BMVI) von der Stadt Herrenberg zusammen mit der OpenSource und OpenData-Community entwickelt.
stadtnavi basiert auf praxisbewährten OpenSource-Komponenten (Digitransit, OpenTripPlanner) und funktioniert dank Open Data, beispielsweise von OpenStreetMap.

stadtnavi ist in Herrenberg seit 2020 (Webversion) bzw. seit 2021 (App) erfolgreich im Einsatz.
Open Source bedeutet, dass das stadtnavi als kostenlose„White Label Lösung“ im Internet zur Verfügung steht.

Das heißt jede und jeder kann das stadtnavi kopieren, weiterentwickeln und mit eigenem Namen und Design, z.B. dem der eigenen Kommune, verwenden.
Der große Vorteil am Open Source Ansatz: Durch das Netzwerk aus den bereits existierenden Instanzen zusammen mit der internationalen OpenSource Community und die interkommunale Zusammenarbeit entstehen sehr große Synergien und Potenziale für die Weiterentwicklung, die eine einzelne Kommune mit einem proprietären System kaum erreichen kann.

Sie wollen sich beteiligen? Melden Sie sich gern!
Weitere Informationen zu unseren Partnerkommunen finden Sie hier.

Verkehrsminister Winfried Hermann hat im November 2022, das stadtnavi Herrenberg mit der Landesauszeichnung „Wir machen Mobilitätswende“ in der Kategorie Multimodalität und mehr Lebensqualität durch weniger Autos prämiert.

Die Landesauszeichnung „Wir machen Mobilitätswende“ würdigt Menschen und Projekte in Baden-Württemberg, die sich in besonderer Weise für eine nachhaltige Mobilität engagieren.
Der Preis wird vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) vergeben.

Weitere Informationen zum Wettbewerb, zu den ausgezeichneten Projekten sowie die Aufzeichnung der Preisverleihung gibt es hier.
Aktuell gibt es im Stadtgebiet 47 öffentlich zugängliche Ladepunkte an 28 Stationen – davon 41 Normalladepunkte und 6 Schnellladepunkte (Stand: Februar 2025). Eine Übersicht der Standorte – inklusive Echtzeit-Verfügbarkeit, soweit vom Betreiber bereitgestellt – finden Sie im stadtnavi Herrenberg.
Bis 2030 wird der Bedarf an öffentlichen Ladepunkten in Herrenberg auf rund 400 geschätzt – ein Vielfaches des heutigen Bestands. Die Stadt plant daher, geeignete öffentliche Flächen auszuweisen, auf die sich Ladeinfrastrukturbetreiber bewerben können – mit dem Ziel, ein zuverlässiges und klimafreundliches Ladenetz zu schaffen. Die Planung orientiert sich am Ladeinfrastrukturkonzept des Landkreises Böblingen und erfolgt bedarfsorientiert. Wichtig sind Standorte mit hoher Nachfrage – etwa Wohngebiete, Gewerbestandorte und ÖPNV-Knoten. Weitere Informationen finden Sie hier.
In Herrenberg gibt es bereits verschiedene Carsharing-Angebote. Carsharing spart Platz, Kosten und CO₂ – besonders, wenn Fahrzeuge mit klimafreundlichem Antrieb eingesetzt werden. Die Stadt Herrenberg möchte daher das Angebot ausweiten, um mehr Menschen eine flexible, nachhaltige Alternative zum eigenen Auto zu bieten.
Im Rahmen der Klimafahrplanmaßnahme MOB-12 Modellprojekt klimafreundliche Antriebe sollen neue Standorte im öffentlichen Raum entstehen. Die Anbieter werden über ein transparentes, diskriminierungsfreies Auswahlverfahren bestimmt. Ziel ist es, eine nachhaltige, gemeinschaftlich genutzte Mobilitätsalternative zum eigenen Auto zu schaffen.
Darüber hinaus können Bürger*innen in Herrenberg auch kostenlose Lastenräder ausleihen – ideal für Großeinkäufe oder Kindertransport. Die Räder sind online buchbar, die Stationen befinden sich an zentralen Orten im Stadtgebiet.
Mehr Informationen zu allen Angeboten: Sharing-Angebote der Stadt Herrenberg
Im Rahmen von MOB-10 fördert die Stabsstelle Klima- und Umweltschutz verschiedene Projekte zur Verbesserung der Schulmobilität. Dazu zählen der „Bus auf Beinen“ (eine Laufgruppe für Grundschulkinder), die Zertifizierung fahrradfreundlicher Schulen, die Einbindung von Schülerinnen und Schülern in digitale Kartierungsprojekte und die Unterstützung bei der Planung weiterer Radabstellanlagen. Ziel ist es, selbstständige, sichere und klimafreundliche Schulwege zu fördern.
Der „Bus auf Beinen“ ist eine Laufgruppe für Grundschulkinder. Die Kinder gehen morgens gemeinsam zur Schule – entlang einer festgelegten Route mit „Haltestellen“ und „Abfahrtszeiten“. Begleitet werden sie im Wechsel von Eltern. Das stärkt Bewegung, Selbstständigkeit und Verkehrssicherheit – und reduziert Elterntaxis.
Mitmachen ist einfach: Eltern oder Lehrkräfte können eine Gruppe gründen. Die Stadt und das Landratsamt Böblingen stellen Infomaterial, Haltestellenschilder und Warnwesten bereit. Bei Interesse melden Sie sich gerne bei der Stabsstelle Klima- und Umweltschutz!
Die Auszeichnung „Fahrradfreundliche Schule“ wird an Schulen verliehen, die das Radfahren im Alltag aktiv fördern. Dazu gehören sichere Abstellmöglichkeiten, Fahrradprojekte im Unterricht, Reparaturstationen oder schulinterne Aktionen.
Die Stadt Herrenberg unterstützt interessierte Schulen bei der Umsetzung – z. B. durch Beratung und die Verknüpfung mit digitalen Werkzeugen. Weitere Infos zur Zertifizierung finden Sie im Leitfaden Fahrradfreundliche Schule.
Ob mit dem Bus, Fahrrad, Carsharing oder E-Auto: Damit Menschen klimafreundliche Mobilitätsangebote im Alltag nutzen, müssen sie diese leicht finden, verstehen und einschätzen können – am besten digital und in Echtzeit. Genau hier kommen Mobilitätsdaten ins Spiel.

Mobilitätsdaten liefern z. B. Informationen über:
  • Fahrpläne und Abfahrtszeiten im ÖPNV
  • verfügbare Carsharing-Fahrzeuge oder Lastenräder
  • freie Ladepunkte für E-Fahrzeuge
  • sichere Radrouten und Abstellanlagen
Diese Daten fließen z. B. in das stadtnavi Herrenberg ein – der Herrenberger Plattform, die verschiedene Verkehrsmittel intelligent vernetzt. So können Bürgerinnen und Bürger mit wenigen Klicks die beste nachhaltige Option für ihren Weg finden.

Damit solche Anwendungen funktionieren, müssen die Daten:
  • aktuell, offen und maschinenlesbar sein,
  • über standardisierte Schnittstellen abrufbar sein,
  • und an zentrale Plattformen wie MobiData BW angebunden sein.
Die Stadt Herrenberg stellt Mobilitätsdaten deshalb auch über das eigene Open Data Portal Herrenberg bereit. So können nicht nur Verwaltungen, sondern auch Unternehmen, Entwicklerinnen und Entwickler sowie Bürgerinnen und Bürger auf die Daten zugreifen und daraus neue Anwendungen schaffen – für eine transparente, vernetzte und klimaschonende Mobilität. Weitere Informationen über Mobilitätsdaten und Open Data finden Sie hier.