Was kommt nach dem Arbeitsleben?
Sie nähern sich dem Ruhestand oder sind gerade in dieser neuen Lebensphase angekommen? Vielleicht fragen Sie sich, was Sie mit der neu gewonnenen Zeit anfangen möchten. Sie haben über viele Jahre Erfahrungen gesammelt, Wissen aufgebaut und Fähigkeiten entwickelt – im Beruf, im Ehrenamt oder ganz privat. Vielleicht gibt es auch ein Thema, das Ihnen für Herrenberg schon lange am Herzen liegt, für das bisher aber Zeit oder die richtige Anlaufstelle gefehlt haben.
Genau hier setzt das Projekt „Unruhestand“ an.
Gemeinsam mit Menschen im Übergang zum Ruhestand möchten wir herausfinden, welche Formen von Engagement zu dieser Lebensphase passen. Denn die Vorstellungen sind unterschiedlich: Manche möchten sich regelmäßig einbringen, andere nur gelegentlich. Manche möchten ihre berufliche Erfahrung weitergeben, andere etwas völlig Neues ausprobieren oder sich für ein Thema einsetzen, das ihnen wichtig ist.
Mit einer Gruppe zufällig ausgewählter Bürgerinnen und Bürger im Alter von 65 bis 75 Jahren wollen wir deshalb erproben, welche Engagementmöglichkeiten interessant sind, wie wir Menschen in dieser Lebensphase gut erreichen und welche Rahmenbedingungen es braucht, damit aus Interesse tatsächlich Lust aufs Mitmachen entsteht.
Dabei geht es nicht darum, fertige Aufgaben zu verteilen. Wir möchten gemeinsam herausfinden, welche Ideen, Fähigkeiten und Interessen vorhanden sind – und wie daraus neue Möglichkeiten entstehen können, Herrenberg mitzugestalten.
Das Projekt wird über das Förderprogramm „Quartiersimpulse“ des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg und der Allianz für Beteiligung gefördert. Projektpartner ist die Evangelische Landeskirche in Württemberg. Ansprechpartner bei der Stadt Herrenberg ist David Zimmermann aus dem Team Beteiligung & Engagement.
Auf dieser Seite berichten wir darüber, wie das Projekt voranschreitet, welche Ideen entstehen und welche Möglichkeiten zum Mitmachen sich daraus entwickeln.